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min in Verkleidung zum Lagerplatze Ibn-ol-Hubüle’s in einer
frostigen Nacht, desslialb Iiess Ibn-ol-Hubule ausrufen, wer Brennholz
bringt, dem wird es mit Datteln aufgewogen, so dass keiner
ohne Holz ins Lager kam; auch die zwei sammelten Holz, dann
betraten sie das Lager und legten das Holz vor Ibn-oI-Hubüle, der
vor seinem Zelte sass, er gab ihnen von den Datteln, die er aus
dem Lager Hudschr’s geraubt hatte, da sagte Dhali’ zu seinem
Gefährten: Das ist mir Beweis genug, diese Datteln sind aus
Hudschr’s Lager. Hierauf kehrte er zurück (zu Hudschr. Der
andere aber blieb). Ibn-ol-Hubüle liess dann ein Feuer anzünden,
begab sich in sein Zelt und sagte seinen Leuten, gebt Acht und
jeder von Euch erforsche seinen Nebenmann; da gab Seddüs seinem
Nebenmannc einen Schlag mit der Hand und frug. Wer bist du?
Er that diess aus Furcht, dass ihm keiner mit derselben Frage an
ihn zuvorkäme. Sein Nebenmann antwortete: ich bin der und der.
Seddüs antwortete: Es ist gut. Hierauf schliefen alle ein und Seddüs
schlich sich zum Zelte des Ibn-oI-Hubüle hin, da koste dieser eine
Zeitlang mit Hind, dem Weibe Hudschr’s, dann sprach er zu ihr,
was hältst du von Hudschr, wenn er wüsste, wie ich mit dir stehe
(was würde er tliun)? Sie entgegnete: Bei Gott, wenn er es wüsste,
so käme er zu dir in schneller Eile und schrecklicher Wuth mit aufgesperrtem
Maule wie ein Kamel das Bitterkraut gefressen, mir ist,
als sähe ich schon die Helden von Bekr Ihn Wäil, die er antreibt
und die ihn antreiben. Da erhob er seine Hand und gab ihr eine
Ohrfeige, dann sprach er: Bei Gott, das hast du nur aus Liebe zu
ihm gesprochen. Sie erwiderte: Bei Gott, niemanden hasse ich so
wie ihn; ich will dir etwas erzählen, wie ich ihn hasse, damit du
wissest, dass ich Wahrheit spreche. Ibn-ol-Hubüle frug nun: Was
ist das ? Sie entgegnete: Einst schlief er, und wenn er in Schlaf
versinkt so bleibt eines seiner Glieder wach. Als er also eines Tages
schlief, streckte er eine seiner Hände aus und legte die andere
darüber, streckte dann einen seiner Füsse und legte den anderen
darüber, siehe da kam eine schwarze Natter, sie sprang auf seinen
ausgestreckten Fuss und fasste ihn, dann auf seine ausgestreckte
Hand und fasste sie, dann sprang sie auf einen Becher zu, in dem
Milch war, trank sie und spie sie dann wieder aus. Da sprach ich,
erzählte Hind, zu mir selbst, trinkt er diese (vergiftete)'Milch, so
geht er zu Grunde und ich habe dann Ruhe von ihm; kaum aber
Sitzb. d. phil. hist. CI. VI. Bd. IV. Hft.
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