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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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37.  Zaluski  1.  p.  34.  fl\  ,  154.  (mit  Pulend,  übereinstimmend)  ,  und  Kochowski
  1.  VII.  p.  311.  f.,  wo  wieder  das  Meiste  wörtlich  wie  bei  Zaluski.  Im
Tagebuche  f.  47.  a.  wird  versichert,  dass  „Rex  Casimirus  unerhörte  begierde
zur  resignation  gehabt,”  obgleich  man  in  Paris  „Neuburg  bereden  wollen,  dass
solche  allein  in  frantzösisclien  luinden  stünde  und  von  hinnen  kommen  müste.”
38.  Pufend.  X.  57;  vgl.  49.  Wenn  er  übrigens  sagt,  „malevoli”  hätten
gegen  den  Vertrag  gesprochen,  so  waren  das  wohl  wirkliche  Patrioten,
denen  das  Verschenken  ihres  Reichs  durch  Fremde  mit  Recht  verhasst  war.
39.  Nach  Zaluski’s  Bericht  I.  p.  15G.  machte  er  sich  dadurch  so  verhasst, ­
  dass  man  auf  seine  Entfernung  drang.  Aehnlielies  erzählt  Gualdo
Priorato.
40.  Diese  Vorgänge  ausführlich  bei  Zaluski  I.  p.  34.  ff.,  und  in  dem  genannten ­
  Berichte  daselbst  p.  157.  f.;  er  gibt  auch  die  Briefe  des  Papstes  u.  A.
(vgl.  meine  „Christina”,  Ii.  224.  N.);  auch  hier  stimmt  mit  ihm  fast  wörtlich
Kochowski  1.  VII.  p.  312.  ff.  Vgl.  Pufend.  X.  70—73,  welcher  auch  angibt,  noch
im  Juli  16G8  hätten  die  Stände  denjenigen  für  einen  Vaterlandsverräther
erklärt,  der  dem  Könige  zur  Abdankung  rathen  würde:  diess  stimmt  mit  der
Aeusserung  im  Tagebuche  (v.  3.  Sept.  1668)  f.  2.  a.:  „dass  Poloni  demjenigen, ­
  der  abdieationem  Regis  verursachet  hätte,  die  exclusion  geben  wollten." ­
  Mit  seiner  gewohnten  Weitläufigkeit  erzählt  den  Vorgang  Gualdo
Priorato  III.  p.  535.  ff.,  auch  hier  ohne  wesentlich  Neues  zu  geben;  einzelne
Umstände  sind  interessant,  so  dass  man  Prozessionen  und  öffentliche  Gebete
in  allen  Kirchen  angestellt  habe,  damit  Gott  dem  Könige  andere  Gedanken
eingeben  möchte.
41.  Aus  mehreren  Stellen  des  Tagebuches  erhellet,  dass  dieses  erst  im
Sommer  1668  geschehen  ist:  am  3.  Sept.  1668  wird  dem  Verfasser  der  Beschluss ­
  des  kaiserlichen  Hofes  versichert,  nach  Beziers  eigner  Angabe,
obgleich  man  der  Aufrichtigkeit  desselben  nicht  trauet;  am  5.  Septemb.  sagt
ihm  der  Minister  Lionne,  „er  hette  nun  auch  den  keyserlichen  Hof  gewonnen”: ­
  f.  2.  a.,  3.  a.;  der  kais.  Hof  hätte  die  Unterstützung  Neuburg’s  „per
tolemnem  tractatum”  versprochen:  f.  21.  a.  Er  hatte  auch  Frankreich  das
Wort  gegeben,  und  dem  Grafen  Schafgotsch  für  ihn  zu  wirken  aufgetragen;
Pufend.  X.  82.  und  85,  welcher  c.  59.  die  früheren  erfolglosen  Versuche  erwähnt. ­
  Ueber  die  wirklichen  Absichten  des  kaiserlichen  Hofes  später.
42.  Der  ganze  äussere  Vorgang  wird  anschaulich  und  lebendig  beschrieben ­
  in  den  Berichten  bei  Zaluski  I.  p.  42,  51.  ft'.,  159  f.,  und  fast  wörtlich ­
  ebenso  hei  Kochowski  1.  VII.  p.  318.  ff.  In  der  Abdankungsürkunde  (bei
Zaluski  I.  p.  57.  ff.,  Kochowski  p.  327.  f.)  versprach  Joh.  Casimir,  in  die
Wahl  des  Nachfolgers  sich  gar  nicht  einzumischen,  keinen  Candidaten  zu
befördern,  ja  vom  Orte  der  Wahl  während  derselben  entfernt  zu  bleiben.
Aus  der  Antwortschrift  der  Stände  die  Hauptpuncte  bei  Zaluski  p.  59.  f.,
Kochowski  p.  329.  f.  Einen  kurzen  Bericht  gibt  Pufend.  X.  73.  Kurz,  aber
klar  und  bündig,  ist  auch  der  von  Mizler  p.  515  ;  weitläufig  und  oberflächlich ­
  Gualdo  T.  111.  p.  543.  ff.
43.  Seine  Wahl  schien  für  Frankreichs  Politik  wünsclienswerther  ,  als
die  Neuburg's.  Das  Tagebuch  v,  3.  Sept.  1668  f.  2.  b.,  wo  Abbe  Siri  dem
            
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