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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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Casimir  sei  von  der  Nachricht  tief  ergriffen  worden  ,  ohne  jedoch  Freude
darüber  zu  äussern.  Vielfach  ging  das  Gerücht,  Lubomirski  sei  vergiftet,  so
dass  Wagner  Hist.  Leopoldi  T.I.  p.  223  sogar  unbestimmt  sagt:  ..seit  veneno
seu  sua  morte  ablato  Lubomirio.”  Vgl.  Gualdo  Priorato  T.  IIF.  p.  162.  ff.,
welcher  es  auch  unentschieden  lässt  ,  ob  Lubomirski  auf  die  Pläne  der  Königinn
  wirklich  eingegangen  sei.  L.  v.  Orlieli  a.  a.  O.  II.  17.  verwechselt
das  Datum  von  Lubomirski’s  Tod  mit  dem  vom  Tode  der  Küniginn.
26.  Einmal  erhielt  er  von  ihr  1,900,000  Livres  in  Geld  und  .1,500,000  L.
in  Edelsteinen  und  andern  Pretiosen:  Pufend.  X.  90.  p.  727.
27.  So  Kocliowski  1.  VI.  p.  267;  vgl.  Lengnich  T.  VII.  p.  321.  f.  Bei
PufendorfX.  65.  und  71.  sind  davon  nur  einige  Andeutungen  („cum  ipse  a
quibusdam  nuntiis  terreslribus  palarti  violatus  fuisset,  senatum  sui  defensionem
  haut  suscepisse");  auch  Mizler  p.  514.  berichtet  dass  der  Reichstag ­
  den  Plänen  zur  Wahl  Conde’s  mit  Heftigkeit  entgegentrat.  Wahrscheinlich ­
  bezieht  sich  auf  denselben  Auftritt,  was  Zaluski  I.  p.  161.  von  demselben
Unterkämmerer  angibt:  seine  temulenta  dicacitas  habe  den  König  tief  verletzt: ­
  „triste  ejus  Imperium,  neu  sine  fine  retjnandi  malorum  finern  ac  buni
publici  principium  fore  in  faciem  jactavit;  sub  Divo  Augusto  nondum
hominibus  verba  sua  periculosu  erant,  sed  molesta;”  auch  andere  harte
Reden  und  Gegenreden  zwischen  dem  Könige  und  den  Reichstagsdeputirten
werden  dort  berichtet.
28.  Ueber  die  Bestrebungen  des  Kurfürsten  in  Polen  und  die  sich  daran
knüpfenden  Thatsaclien  ausführlich  Pufend.  X.  60  —  65;  Anderes  bei  Kochowski
  a.  a.  0.  und  p.  273.  f.,  Mizler  p.  514,  Zaluski  a.  a.  0.  p.  153.  f.
29.  Zaluskil.  p.  154.  Ueber  seine  Trauer  um  den  Tod  und  den  trübseligen ­
  Zustand  Kochowski  1.  VII.  p.  275.  f.;  Gualdo  Priorato  T.  III.  p.  206.  ff.
30.  Morsztyn,  s.  oben.  In  Polen  wollte  man  lange  dem  Gerüchte  keinen
Glauben  schenken,  dass  der  König  vorhabe  abzudanken,  weil  es  ganz  unerhört ­
  sei:  Zaluski  a.  a.  0.  Ueber  Morstein’s  Machinationen  in  Polen  vgl.
Gualdo  Priorato  T.  III.  p.  208,  540.
31.  Pufend.  X.  66—68.
32.  Ueber  die  Verhandlungen  Brandenburgs  mit  Schweden,  dem  Kaiser
und  Frankreich  Pufend.  X.  56,  59,  51—55.  Die  polnischen  Geschichtschreiber ­
  erwähnen  dieselben  kaum  ,  das  Tagebuch  aber  f.  77.  b.  berichtet,  der
Neuburgische  Abgesandte  Lerode  habe  dem  Verfasser  wiederholt  versichert,
der  Kurfürst  habe  sich  von  Frankreich  seine  Souverainität  in  Preussen
„confirmiren  lassen”,  welchen  Ausgang  auch  die  Wahl  in  Polen  nehmen
werde  ,  was  man  dort  mit  besonderer  Freude  getlian;  hievon  finde  ich  bei
Pufendorf  nichts.
33.  Kochowski  1.  VI.  p.  284.  ff.,  298.  f.,  270;  auch  Zaluski  I.  p.7.  If.und  161.  f.
34.  Vgl.  Zaluskil.  p.  26.  und  161.  f.
35.  Zaluski  I.  p.  31.  ff.,  und  grösstentheils  wörtlich  übereinstimmend
Kochowski  1.  VII.  p.  305.  ff.;  Gualdo  Priorato  T.  111.  p.  532.  ff.
36.  Der  Vertrag  bei  Pufend.  X.  69.  Nach  dem  Tagebuche  f.  84.  a.  war
das  Gerücht  verbreitet,  der  Pfalzgraf  habe  dem  Könige  von  Frankreich  die
Festungen  Jülich  und  Düsseldorf  verpfändet,  was  aber  ungegründet  war.
            
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