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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

seit  1708  Oberst-Hof-  und  Landjägermeister  Kaiser  Joseph’s  I..  resignirte
aber  bald  nach  dessen  Tode.
Rv.  LIBER  BARO  IN  IIOLLENBVRG'1726.  Das  Dietrichsteinische
Wappen,  oval,  in  reicher  Schnörkeleinfassung,  darüber  eine  Krone.  —  Thlr.
Dietrichstein-Nikolsburg.
15.  Av.  FERD  :  S  :  R  :  I  :  PR1NCEPSÄ-  DIETRICHSTEIN.  Rechtssehendes ­
  Brustbild  mit  Perrücke.  —
Rv.  DOMINVS  IN  TRASP-IN  NIKOLSPVRG-ET.  Ein  ovaler  Wappenschild ­
  mit  dem  grossen  Dietriclisteinischen  Wappen,  in  4  Felder  getheilt;
  oben  rechts  ein  Hennenfuss  (Hollenburg),  links  ein  Kreuz  (das
Talberg-Rotalisclie  Wappen),  unten  rechts  ein  geschweifter  Giebelsparren ­
  (das  Osterwizisclie  Wappen,  das  Erbmundschenkamt  in  Kärntlien
bedeutend,  das  die  Dietrichsteine  nach  den  Osterwitzen  1506  von  Kaiser
Maximilian  erhielten),  rechts  eine  gewundene,  aufrecht  gestellte,  gekrönte ­
  Schlange  (das  Wappen  des  Schlosses  Finkenstein);  als  Herzschild
das  kleine  Dietrichsteinische  Wappen  mit  den  beiden  Messern;  darüber
der  Fürstenhut,  herum  die  Kette  des  goldenen  Vliess-Ordens;  oben:  1695,  —
G.  10  Duc.
16.  Ebenso.  Thlr.
17.  Av.  MAVRITIVS'  COMES  ■  A  •  DIETRICHSTEIN.  Kopf  nach  Rechts
gewendet.  Unten  :  K  -LANGE.
Rv.  LITERARVM-ET-ARTIVM-PRjESIDIVM'AC'DECVS.  Das  Dietrichsteinische ­
  Wappen  von2  Greifen  gehalten.  Unten:MVSEVM  N(umismaticum)
  A-(rchaeologicum)  VINDOB  •  (onense)D-(ieat)  D-(edicat)MDCCCXLVI.
Graf  M.  Dietrichstein  geb.  19.  Febr.  1775  zu  Wien,  k.  lc.  wirkl.  geh.
Rath,  Ritter  des  goldenen  Vliesses,  Grosskreuz  des  kais.  Leopold-Ordens
u.  s.  w.  von  1791  an  Officier  bei  der  Infanterie,  Artillerie,  und  beim  Generalstab ­
  in  Deutschland,  Belgien  und  Italien;  1796,  1797  Major  und  Flügeladjutant ­
  in  Italien;  1798,  1799  Oberst.  1800  trat  er  aus  dem  Dienste.  1815—1831
Leiter  der  Erziehung  des  Herzogs  von  Reichstadt.  1819  Hofmusikgraf;  1821
Hoftheater-Director;  1826  dieser  Stelle  auf  seine  Bitte  enthoben  und  Hofbibliotlieks-Präfect;
  1833  mit  der  Leitung  des  Münz-  und  Antiken-Cabinetes
betraut;  1834  Oberst-Hofmeister  bei  I.  M.  der  Kaiserin  Maria  Anna;  1845
Oberstkämmerer;  1849  jubilirt  von  Sr.  M.  Kaiser  .Ferdinand  bei  Allerhöchst
dessen  Ahdication.
Cardinal-Erzbischof  von  Olmülz.
18.  Av.  FRAN-CARD-A-DIETR1CHSTAIN  •  EPS  •  OLOMV.  Rechlseeliendes
  Brustbild  in  geistlicher  Tracht.
Rev.  SVB  VMBRA  AL  ARVM  TVARVM.  Die  heilige  Maria  stehend,  gekrönt, ­
  in  der  Rechten  ein  Scepter,  dessen  Spitze  eine  Lilie  bildet,  haltend,
auf  dem  linken  Arme  das  Jesukind,  welches  ihr  schmeichelt  und  in  der
linken  Hand  einen  Apfel  hält.  Ueber  dem  untern  Theile  der  Figur  zwei
Wappenschilder,  deren  rechter  das  Dietrichsteinische  Wappen,  der  linke
das  von  Olmütz  enthält,  —  G,  10  Duc.
            
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