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Sigmund von Dietrichstein ivar ein vom Kaiser Maximilian im Kriege
und im Frieden vielfach erprobter Mann; er war 1516 der Besieger der
rebellischen Bauern in Steiermark, Stifter des Massigkeits-Ordens 1517.
2. Av. ANDREAS• D• G• ARCH & PRSALISB• S S A-L• G PRIMAS“.
Rechtssehendes Brustbild mit dem Pectorale, auf dem Kopfe ein kleines
Käppchen. Unten : F-MAZENKOPF.
Rv. Wappenschild, welcher oben das salzburgische, unten das Dietrichsteinschc
Wappen enthält, darüber das Kreuz, rechts Krummstab, links
Schwert, über dem Ganzen der Cardinaishut. Darüber auf einem Bande :
AMORE ET IVST1TIA. — Im Abschnitte : X-SEPTEMBERMDCCXLVII.
G. 100 Duc. Im Besitze Sr. D- des Herrn Fürsten von Dietrichstein. Andreas
Jacobus war der fünfte Sohn des Maximilian Grafen von Dietrichstein-Nikolsburg
und Maria Gräfin von Schwarzenberg, geh. 27. Mai 1689, Maltlieser-Itilter
1697, Domherr 1708, Domprobst zu Salzburg 1739, Erzbischof
10. Sept. 1747, auf welche Wahl diese Medaille geprägt wurde.
B. Medaillen in Tlialer Grösse, Thaler und Gulden.
Dietrichstein-Hollenburg.
3. Av. SIG ■ V • DIETRICIISTAIN • F • H ■ Z • HOLNB • V • FINCKENST.
Linkssehendes Brustbild im Harnisch, auf dem Kopfe ein Federharret.
Rv. BARBARAVON-ROTALFREYINZVTALBERG. Linkssehendes,
geschmücktes Brustbild mit Ketten um Hals und Brust, auf dem Kopfe ein
Barret.— Thalerförmige Medaille. Gestochen. Köhler. IV. 89.
4. Ebenso. Guldenförmig und ein-Exemplar in Goldzu4 Duc. Köhler V. 96
5. Av. SIGMVND • V • D1ETRICHSTAIN • FREIHER • ZV+Linkssehendes
Brustbild im Harnisch, auf dem Kopfe ein geschlitztes Barret.
Rv. HOLENBVRG-VND-FINCKENSTAIN ZC Wappenschild mit dem
Dietrichsteinischen Wappen innerhalb einer Perlenschnur. — Thalerförmige
Medaille.
Dietrichstein-Rabenstcin. * 1980IB
6. Av. GAB • F• V• D1ETRICHSTA1N• H• A-R• M■ V• G.
GABriel Freiherr von DIETRICIISTAIN Herr Auf Rabenstein Mosern
Vnd Grünberg. Rechtssehendes Brustbild mit auf der rechten Schulter
geknüpftem Ueberwurf und grosser liegender Spitzenkrause.
Rv. R K M L R V E S IKAOCGIHP.
Römisch Kaiserlichen Majestät Land Rath Vnd Erbmund Schenk In
Kärnthen Auch Oberster Cammer Graf In Hungarischen Pergstädten — als
solcher kommt er auch in dem Archive des Finanzministeriums v. d. Jahren
1633,1634 vor. — Wappenschild mit dem Dietrichsteinischen Wappen (über
den beiden Messern eine Krone), darüber eine Krone. Unten : 16—34. H.G.
ken, unten 1177. Rücks. IN GOTS HANT HABEN WIER ES GESTALT. Das
Wappen mit dem Erzherzogehute von Oesterreich bedeckt, dasselbe ist vielfach
getheilt. Im ersten Felde die Wappen von Alt- und Neu-Oesterreich;
im zweiten Felde Steiermark und Kärnthen ; im dritten der Adler von Krain
und Tirol; im vierten der Löwe von Habsburg.