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In der Sitzung - des archäologischen Institutes auf dem Capitol
am 4. Februar 1848 heisst es nämlich : „// sig. Cav. Neugebaucr
communicö alcune impronte cavate in cera lacca da medaglie
scoperie nella Transilvania — diese sind angeblich in Värhely
gefunden — che conservansi nella collezione del conte Esterhazy
a Vienna. Esse sono secondo l'uvviso dato da S. E. il sig. Duca
di Luynes di sommaimportanza essendo inedite affatto. Portano
la leggenda 2APM12 BA2IAE02 e sono dell'oro che solamente nella
Transilvania viene trovato. Promise il ruletto sig. Cav. di procurarne
impronte ben fatte per sottoporre monumenti di tale
rilievo ad accurate numismatiche ricerclie.”
Gewiss hat es nur an einigermassen guten Abdrücken gefehlt,
um eine so gelehrte Versammlung und einen sogrossen Kenner, als
der sich der Herzog - von Luynes so oft bewiesen hat, zu überzeugen,
dass die fraglichen Münzen aus den Händen von wahrscheinlich
jüdischen Verfälschern hervorgegangen und nichts weiter als eine
bloss erbärmliche Erfindung derselben sind, obschon auch He ne 1 )
diese Münzen, die in dem von Värhely sehr entferntem Torda gefunden
wurden, für echt gehalten hat.
Es sind mir bis nun keine echten Münzen mit 2APMI2 zu
Gesichte gekommen, — es ist auch nicht wahrscheinlich, dass es
je welche gegeben habe, da ja auch die Existenz eines Königs
2APMIS nicht erwiesen ist, mit so viel Wahrscheinlichkeit ihn
auch die Stadt Sarmizegethusa, das nachmalige Ulpia Trajana,
heutige Värhely, als ihren Gründer glauben machen könnte. Gäbe
es eine echte Münze von Sarmis, wenn dieser selbst je vorhanden
war, so könnte sie nur so ausgesehen haben, wie die kelto- gallischen
Münzen, die von den Ufern des atlantischen bis zu denen des
schwarzen Meeres verbreitet wären und die, meines Bediinkens,
fast alle den Zeiten vor der römischen Herrschaft in diesen Länderstrecken
gehörten. Einige kelto-gallische Namen haben diesen Gegenstand
bis zur unumstösslichen Klarheit bewiesen.
Es irren sich demnach, meines Dafürhaltens, die zahlreichen
Gelehrten, welche diese Münzen für Produkte des gross-mährischen
Reiches halten, ungefähr um die Jahre 1000 bis 1200.
1 ) Beiträge zur Dacischen Geschichte. Hermannstadt 1836. S. 16.