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ches den Hauptrücken des Schuscliez von den» ihm vorliegenden
und regelmässig parallelfolgenden niedrigeren Rücken der Malagora
trennt. Dieses Längethal erreicht gerade hinter dem höchsten
Puncte der Malagora seine grösste Höhe und bildet hier einen Sattel,
von weichemaus es sich sowohl nach Osten als nach Westen senkt,
so dass es also durch den Sattel eigentlich in zwei in derselben
Richtung fortlaufende Längethäler getrennt wird. Dieses Längethal,
von tiefen Wasserrissen durchfurcht, meist ganz mit Wald
bewachsen, auf der Nordseite vom steilen Schuscliez begränzt, gegen
Süden durch den ebenfalls steilen Malagorarücken vom offenen
Lande getrennt, kann mit Recht als ein besonders abgelegener, einsamer
und versteckter Ort bezeichnet werden. Hier, auf dem besprochenen,
ziemlich ebenen Sattel entdeckte der Schreiber dieser
Zeilen bei einer geologischen Wanderung im Frühling 1850, als er
vom Holzweg quer durch den Wald gegen die Malagoraspitze zuschi'itt,
mehrere Tumuli. Sie stehen mitten im Wald und Gebüsche
und sind daher, und auch weil sie bei einer mittleren Höhe
von nur 5' einen Durchmesser von 45 bis 50' besitzen, sehr leicht
zu übersehen; wer dei’gleichen nicht kennt, wird sie gewiss überschreiten,
ohne zu ahnen, dass er auf Denkmälern einer grauen Vorzeit
steht. Nur ihre regelmässige, kreisrunde Form zeigt bei aufmerksamerer
Anschauung, dass man es hier mit einem Werke des
Menschen zu thun hat. Es sind dieser Tumuli eilf, ungefähr gleich
gross und nahe beisammen stehend, aber ohne irgend eine bemerkbare
Symmetrie in ihrer gegenseitigen Lage, was, bekannterweise,
gewöhnlich ist und sich z. B. in Steyermark wiederholt. Die meisten
haben eine unbedeutende, aber auf ihrer sonst regelmässig gewölbten
Oberfläche doch deutlich bemerkbare Einsenkung von mehreren
Fuss Durchmesser, und zwar entweder ziemlich genau in der
Mitte, oder ein wenig nach einer Seite: Bei einem von den öst-Iichst
gelegenen vergrössert sie sich zu einer Gasse, welche von
seiner Mitte aus direct östlich bis zum Rande fortläuft und fast
ebensohlig mit dem umgebenden Boden ist, ungefähr wie bei einem
Hanfröstofen.
Der Schreiber gegenwärtiger Notiz kam erst am Vorabende
seiner Abreise von Radoboj auf jene Tumuli, und konnte sich
daher mit ihrer Untersuchung nicht befassen, er machte aber den
Bergverwalter in Radoboj, Herrn Rösner, und den Pfarrer darauf