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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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111.  Eine  niedrig-kegelförmige,  an  der  Mündung  etwas
ausgebogene  Schale,  4  Z.  im  Durchmesser  an  der  Mündung.
112.  Eine  bauchige  Schale,  an  der  Mündung  4  Z.  im
Durchmesser.
113.  Eine  dergleichen  3%  Z.  im  Durchmesser  an  der  Mündung.
114.  Eine  dergleichen,  um  2Va  Z.  im  Durchmesser.
115.  Eine  konische  Schale  mit  umgebogenem  Rande,  3  Z.
im  Durchmesser  und  1%  Z.  hoch.
116.  Eine  bauchige,  oben  stark  zusammengezogene  Schale,
2’A  Z.  im  Durchmesser  am  Rande.
Sämmlliche  Antiquitäten  von  Glas  rühren  von  Herculauum  her.
2.  Portugiesische.
Das  in  Portugal  gefundene  antike  Silbergefäss  gehört  zu
den  schönen  technischen  Produkten  der  römischen  Kunst  und  bildet
eine  merkwürdige  Vervollkommnung  dieser  Werke,  welche  ich  in
meinen  Gold-  und  Silber-Monumenten  Ihnen  und  einem  grösseren
Publicum  durch  Stich  und  Druck  vorgelegt  habe;  es  ist  auch  ein
Land  dadurch  repräsentirt,  welches  ich  im  Kataloge  der  Länder
und  Museen,  in  denen  ähnliche  Werke  vorhanden  sind,  nicht  aufführen ­
  konnte,  weil  wissenschaftliche  Mittheilungen  mit  diesen
entfernten  Gegenständen  bis  nun  ziemlich  selten  sind.  Der  König  von
Portugal  gestattete  den  Stich  und  die  Bekanntmachung  in  den
Schriften  der  Akademie.  Das  Gefäss  ist  von  jener  Gattung,  deren
Form  die  des  Kühl;  genannt  wird.  Der  Anblick  zeigt  eine  mannigfaltige ­
  gelungene  Darstellung  lebendiger  und  getödteter  Thiere,
Rehe,  Hasen,  Vögel,  Hühner,  Fischgattungen,  Gemüse,  Früchte,
Gefässe;  der  Glanz  des  Silbers  war  durch  hie  und  da  angebrachte
Vergoldungen  noch  erhöht.  All.  Tab.  XX.
3*.  Croatische.
Ueber  Tumuli  bei  Radoboj  in  Croatien.
Von  A.  v.  Morlot  eingesandt.
Radoboj,  eine  Stunde  von  Krapina  entfernt,  liegt  am  Rande
eines  sanftwellenförmin - enHü«;ellandes  und  am  südlichen  Fusse  einer
gegen  3000'  hohen,  von  Ost  nach  West  laufenden  Kalkkette  in  der
Landschaft  Sagorien  in  Croatien.  Steigt  man  vom  Orte  Radoboj
gerade  nördlich  bergan,  so  gelangt  man  in  einer  kleinen  halben
Stunde  in  ein  nur  ein  paar  hundert  Schritt  breites  Längethal,  wel-
            
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