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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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vin  voluntiers.  A  present  il  semble  que  tous  desirent  Bayesit
le  puisne,  pource  qu'il  se  monstre  plus  diliyent,  plus  cajite  et
liardy  en  tous  ses  affaires,  et  qu’il  a  faict  publier  et  courir  le
bruict  que  s’il  vient  ä  avoir  Vempire  il  leur  doublera  leur  timar.
Das  siebente  und  letzte  Capitel  der  Regierung  Heinrich’s  II.
bevor  wortet  der  Verfasser  mit  Betrachtungen  über  den  Friedensvertrag ­
  von  Cateau-Cambresis,  wodurch  die  Geschichtsperiode
der  italienischen  Kriege  beschlossen  und  der  europäischen  Politik
eine  neue  Richtung  gegeben  ward;  durch  denselben  zog  sich
Frankreich  von  Italien  zurück,  indem  es  seine  stets  illusorischen
Ansprüche  auf  Neapel  und  Mailand,  und  sogar  die  Besetzung
Savoyens,  welches  dem  Herzog  Philibert  Emmanuel  zurückgegeben
ward  ,  aufgab.  Zugleich  überliess  es  Siena  den  Toscanern,
Corsica  den  Genuesen  und  rechtfertigte  durch  die  Zurückgabe
von  hundert  neun  und  achtzig  befestigten  Städten  das  Wort  der
Zeitgenossen,  dass  die  Gefangenschaft  der  beiden  Besiegten  von
Saint-Quentin  (des  Connetable  von  Montmorency  und  des  Marschalls ­
  Saint-Andre)  Frankreich  mehr  gekostet,  als  die  Gefangenschaft ­
  Franz  I.,  was  aber  Frankreich  hiedurch  an  äusserem  Einflüsse ­
  verlor,  gewann  es  an  innerer  Stärke  durch  die  Zurückgabe
von  Calais  und  durch  den  Besitz  der  drei  Bisthümer,  wodurch  es
seine  Gränzen  gegen  Deutschland  erweiterte.
Die  kurze  Regierung  Franz’  II.  enthält  in  einem  einzigen  Capitol ­
  die  inneren  Unruhen  Frankreichs  durch  die  Verschwörung
von  Amboise  und  die  der  Türkei  durch  die  Flucht  Baijcful’s  nach
Persien,  den  Angriff  auf  die  Insel  Dfch  erb  e  und  die  Niederlage
der  christlichen  Flotte  durch  Piali  und  Dragut,  d.  i.  durch
Thorgud  und  Piale,  die  Zurückkehr  de  la  Vigne’s  nach  Konstantinopel, ­
  seinen  Tod  und  die  Sendung  Dolu’s.  Von  der  Regierung ­
  Carl’s  IX.  enthält  dieser  Band  nur  die  erste  Abtheilung  (15G0
—15GG),  d.i.  bis  zum  Tode  Suleiman’s  (was  die  Fortsetzung  in
einem  folgenden  Bande  verspricht),  nämlich  die  Folge  der  türkischen ­
  Unterhandlungen  wegen  der  Auslieferung  Persiens,  den
Tod  Dolu’s,  und  statt  seiner  die  Sendung  Herrn  Petremol’s
von  Norvoie  ,  die  Hinrichtung  Baijesid’s  und  seiner  Söhne,  die
Erneuerung  des  Friedens  mit  Oesterreich  und  Persien,  den  durch
die  Religionskriege  geschwächten  Einfluss  Frankreichs,  den  Tod
Ferdinand’s  I.  und  die  Thronbesteigung  Maxmilian’s  II.,  die  von
            
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