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als Priamus den Achilles um die Leiche Hectors bittet. Alles Umstände,
die einen lehrreichen, vielleicht anderwärts weiter auszuführenden
Beitrag zur Darstellung der Mythologie dieser Landschaften
geben. Obschon die künstlerische Ausführung dieses
Mosaikbodens durchaus unglücklich zu nennen und einer spätem
Zeit angehört, so ist er vielfach ansprechend durch die Angabe
der Farben und die sonst auf Inschriften Transylvaniens selten vorkommende
griechische Sprache. Tab. XV.
Beschäftigt uns schon auf der ersten Mosaik Veranlassung
und Ende des Trojanischen Krieges, des Stoffes zum grössten
Epos der Geschichte, so ist auf der zweiten T. XVI. T. XVII.
XVIII. Trajan’s Eroberung Daciens wenn nicht selbst vorgestellt,
denn vom ganzen Mittelfelde ist nichts erhalten, doch weiset
die Göttin des Sieges, so ähnlich der auf der Trajanischen Siegessäule
zu Rom, auf die Unterwerfung dieser Gegenden unter römische
Weltherrschaft; die künstlerische Ausführung überbietet
jene bei weitem. Die meines Wissens nicht in grösseren Kreisen
veröffentlichten Zeichnungen verdanke ich der Baronin Josika,
und halte sie sehr der Bekanntmachung werth.
Zu den grössten Seltenheiten gehören die Räder in Bronze,
deren Originale in der Familie des Hrn. Grafen Niclas Esterhazy
sich befinden, und deren Zeichnung ich dessen Güte verdanke.
Sie wurden in einem Walde des Dorfes Arokallja, Dobokaer Comitats,
am Ausgange des letzten Jahrhunderts bei Bistritz gefunden.
Ihre technische Ausführung bietet Lehrreiches dar. Solche
Räder sind so selten, dass mir nur drei ähnliche bekannt sind:
zwei in Toulouse, eines in Paris nach Millin 1 ). Solche Räder beweisen
die seltene Höhe der technischen Arbeiten in diesen Ländern
, die kaum Aehnliches jetzt auszuführen im Stande wären.
Tab. XIX.
So echt und so merkwürdig die angeführten Räder sind, für
eben so falsch halte ich die Münzen von Sarmis , die ich Ihnen
hier vorzeige, die hie und da für echt gelten, selbst von sehr genannten
Atterthumsfreunden für solche gehalten werden, obschon
ich keinen Augenblick zweifle, dass eigentliche Archäologen,
Männer, die mit Gewissenhaftigkeit zuerst das Monument betrach-‘)
Voyage dans le Midi de la France, pl. LXXIV. 4. Tom, IV, p. 444-