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16 S. französisch gedruckten und ebenso viele türkischen lithographirten
Textes. Ein Elementarbuch für Anfänger. Auf dem Rücken
des Umschlages steht: Le prix de l'exemplaire est de 7 piastres
du G.S. II se vcnd dans le College de la propagande ä Smyrne
au profil des pauvres.
Zu Konstantinopel erschienen i. J. 1265 und 1266 (1848 und
1850) drei lithographirte Werke, von denen nur eines ein Elementarbuch
zur Erlernung des Französischen, den Titel MiftahLisan,
d. i. Schlüssel der Sprache, führt, und welches nichts als eine höchst
unordentliche Sammlung von türkischen Wörtern und Phrasen,
welche nach dem Beispiele des Schahidi und anderer türkischer
lexicalischer Elementarwerke in halb französische, halb türkische
Reime gebracht sind, so z. B. Imperator Empereur, Begdiir demek
Seinare Prince; das Komische hiervon ist, dass Imperator
für ein türkisches Wort gilt und dass dem französischen Seigneur
das He des türkischen Dativs angehängt ist, ohne Anleitung eines
Lehrers muss der Türke, der aus diesem Buche französisch lernen
will, glauben, dass der Herr auf französisch Seinore oder Seinure
heisst, der folgende Vers lautet: Hi sc hm et u h eibet Majeste
haont (honte) aib ile hidschab, das Majeste wird der
Türke richtig lesen, aber nach dieser Anleitung für Schaam und
Schande, Ha o nt statt II o n t e sagen. Das unmittelbar vorhergehende
Distichon lautet: Monsieur Efendi dür chanum Madame Aga, d. i.
Monsieur, heisst Efendi, Madame Chanum, Sieur Aga, dann
die zweite Hälfte dieses Distichons: Konte fsaimak hem gögenmek,
Cont bujuk Beghemhisab, d. i. Comp ter heisst
sowohl zählen als erzählen, Compte (Compte) sowohl grosser Fürst
als Rechnung, diess genügt, um die heillose Verwirrung dieses
Elementarwerkes zu zeigen, indem der Türke nach dieser Anleitung
Comp te und Co nt er für Eins hält, wobei noch zu bemerken,
dass das Wort gögenmek für Erzählen im türkisch-französischen
Wörterbuche Kieffer’s und ßianehi’s fehlt.
Ausser diesen philologischen Seltsamkeiten des Textes sind
über dieses französisch und türkisch gereimte Glossar noch ein
paar typographische, oder vielmehr lithographische Seltsamkeiten
au bemerken; erstens dass die Türken für Druck und Steindruck
nur ein und dasselbe arabische Wort gebrauchen, nämlich tliabi;
zweitens, dass bis zur vorletzten (51) Seite der französische Text