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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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wolle*);  eine  Sammlung  von  eilf  Kasfideten,  die  erste  die  Bordet
Bussiri’s  aus  dem  Mim,  mit  der  türkischen  Uebersetzung  zwischen
den  Zeilen,  die  zweite  über  denselben  Gegenstand  von  demselben  Verfasser ­
  aus  dem  H,  e,  blos  arabisch  und  nur  acht  Distichen  stark;  die
dritte,  die  Mo  dharij  et  Büssiri’s,  ebenfalls  zum  Lobe  des  Propheten
Ra  (H)  ein  und  zwanzig  Distichen,  mit  türkischer  Uebersetzung
zwischen  den  Zeilen  und  einem  angehängten  türkischen  Stossgebet
in  zwölf  arabischen  Distichen;  die  vierte  die  Mohammedijet  von
demselben  über  denselben  Gegenstand  (aus  dem  Mim)  wie  die  Bordet, ­
  nur  arabisch  und  nur  sechzehn  Distichen  stark  mit  dem  angehängten ­
  Stossgebete  des  Mufti  Ebus  Suud;  diese  auf  Talismanen  und
grossen  Siegeln  häufig  vorkommende  Anrufung  lautet:
0  mein  Gott!  Du  bist  voll  Gnade  und  Huld,
Und  ich  voll  Sünden,  verzeih  mir  meine  Schuld!
Ich  habe  von  dir  o  Herr!  nur  Gutes  gemeint,
Bestätige  o  mein  Gott!  was  ich  Gutes  gemeint.
Die  fünfte  die  aus  der  Chrestomathie  Silvestre  de  Sacy’s  bekannte
zum  Lobe  Nifamol-Mülk’s  gesungene  KafsidetThantharäni’s;
die  sechste,  eine  angeblich  von  Ebubeky  dem  ersten  Chalifen
herrührende  Kafsidet  (aus  dem  Lam),  eilf  Distichen,  blos  arabisch ­
  ;  die  siebente,  nur  in  fünf  arabischen  Distichen,  angeblich
dem  zweiten  Chalifen  Omer  zugeschrieben;  die  achte  die  bekannte ­
  Personsbeschreibung  des  Propheten,  in  vierzehn  Distichen,
mit  einem  angehängten  halben  Dutzend  von  Distichen,  unter  dem
Titel:  Der  Rath  Alis;  die  neunte,  die  Kafsidet  Istigfärijet
so  genannt,  weil  jedes  der  ein  und  vierzig  Distichen  mit  I  s  tagf  e  r-Allah,
  d.  i.  Ich  flehe  zu  Gott  um  Verzeihung  meiner  Sünden,
beginnt,  der  Verfasser  derselben  ist  der  Scheih  Ebu  Medin,  der
Lehrer  des  grossen  mystischen  Scheich’s  Molijieddin  el
Arebi’s,  mit  angehängten  fünf  Distichen  und  abermal  fünf  zum
Lobe  des  Imam’s  Ebü  Hanife;  die  zehnte,  bekannt  als  el  Meim
  ü  n  et  Nömänijet  (aus  dem  Elif)  zum  Lobe  des  Propheten,  fünfzig ­
  Distichen  mit  türkischer  Uebersetzung  zwischen  den  Zeilen;
dann  vier  Distichen  über  die  Trefflichkeit  dieser  Kafsidet;  hierauf
das  glückliche  Stossgebet  (Mona  dfchat  el-Meimüne  t)  des
Scheich  Dfchemäleddin  el-Karämani,  ein  und  zwanzig  Distichen,
            
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