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Das zweite der im Jahre 1265 (1849) zu Konstantinopel
lithographirten Werke ist die fabelhafte Geschichte Ihn Sina’s,
d. i. Avicenna’s, ein bekanntes höchst abgeschmacktes Mähreben,
das sich in der Sammlung meiner Handschriften (Nr. 95) befand
und das auch auf mehreren andern Bibliotheken. Im Vorberichte
wird erzählt, dass Siäeddin Seid Jahja (der Verfasser)
das alte Mährchenwerk, welches der Derwisch II asanMedhi Sultan
Murad III. dargebracht, dieser aber als ungeniessbar zurückgegeben
hatte, zur Zeit als er zum Richter von Larenda ernannt
worden, bei seiner Abreise von Scutari begonnen, zu Larenda
vollendet und demselben den Titel Gendschinei hik,met, d. i.
Schatz der Weisheit, beigelegt habe. Das Ganze ist ein Gewebe
der lächerlichsten und abgeschmacktesten Erzählungen, die sogleich
mit einem falschen Geburts- und Sterbejahre Avicenna’s
beginnen, nach welcher Angabe er 81 Jahre alt geworden wäre,
während er, wie bekannt, 56 Jahre alt starb. Er reiset dann mit
seinem Bruder nach Afrika, wohin er nie gekommen; entdeckt
dort eine von Pythagoras zur Zeit Davids erbaute Stadt, und
dergleichen abgeschmackten Zeuges mehr bis ans Ende. Der Lithograph
war übrigens so unwissend, dass erstatt Larenda, Laden da
lithographirt, und die Wahl des ganzen Buches zeigt, wenn dasselbe
zu Konstantinopel Käufer und Leser findet, nur, dass die
Geschmacklosigkeit der Türken sich in dritthalh hundert Jahren
um Nichts gebessert hat. Wiewohl auf der siebenten Zeile der
vierten Seite der obige Titel ausdrücklich angegeben ist, so
stehen doch auf der Rückseite des Titelblattes die Worte: Diess ist
die Erzählung des Schlusssteines der Weisen, des Scheichs der Vernünftigen,
des Aclii Ebil Iläris, d. i. Ilasan Ben Abdallah
Ibnes-Sina’s, der unter den Menschen berühmt als Ebi
Ali es Sind; aus diesem letzten Namen haben die Europäer
Avicenna gemacht.
Die zweite im Moharrem d. ,T. 1265 (December 1S4S) auf
gelblichtes Papier lithographirte Kleinigkeit von 20 Seiten führt
den Titel: T efkeretul-Muschtekät'), d. i. Denkwürdigkeit
der Ableitungsformen; ein höchst unbedeutendes Elementarwerk,
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