Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

217

285,  Net  ids  che  t  ul  Fetäwi  mti-en  nokül 1 ),  d.  i.  das
Ergehn  iss  der  Fetwa,  mit  Angabe  der  Werke  (worauf
sie  sieh  stützen)  gedruckt  im  Monate  Redfeheb  i.  J.  1265
(Junius  1848),  ein  Quarthand  von  639  Seiten,  diess  ist  die
Sammlung  der  unter  der  Muftischaft  Dürrisäde  es-Seid  Mohammed
Äärif  Efendi’s  ertheilten  Fetwa,  welche  dessen  Fetwa  Emini
(Intendent)  der  Fetvva’s  unter  dem  obigen  Titel  gesammelt  und
der  Seid  liafif  Mohammed  B.  Ahmed,  der  Solin  des  Scheich  Mustafa ­
  Kudsi,  herausgegeheu  hat.  Auf  der  Kehrseite  des  ersten  Blattes,
auf  dessen  zweiter  Seite  das  Register  beginnt,  sind  die  Abkürzungen ­
  der  Tilel  von  neun  in  diesem  Werke  als  Quellen  angeführten ­
  Fetvva-Sammlungen  osmanischer  Muftis,  was  in  jedem  Fall
ein  schätzbarer  Beitrag  zur  osmanischen  Literaturgeschichte;
diese  Sammlungen  sind  alle  nicht  von  den  Muftis  selbst,  sondern
von  ihren  Intendenten,  deren  Namem  beigegeben,  veranstaltet").
286.  Die  fröhliche  Lebendigkeit  der  Höhen  in  der
Erläuterung  der  Amali 3 ),  ein  Oetavband  von  222  Seiten,
gedruckt  zu  Konstantinopel  im  ltedfcheb  1266  (Junius  1850).
Der  abgeschmackte  Titel  dankt  sein  Dasein  bloss  dem  Doppelreime ­
  zwischen  Merh  und  Scherh,  zwischen  Määli  und
Amäli,  das  letzte  ist,  wie  bekannt,  der  Name  der  Schuldiclaten.
Hadfchi  Chalfa  hat  nicht  weniger  als  fünf  und  sechzig  Werke,
welche  den  Titel  Amäli  führen,  darunter  eines  der  berühmtesten
die  Amäli  el  K’äli,  d.  i.  die  Dictaten  des  Lexikographen  K’äli,
dessen  Namen  noch  mit  dem  Titel  seines  Werkes  reimt,  der  Inhalt
der  Amäli  ist  je  nach  der  Wissenschaft,  über  die  der  Lehrer  vorträgt, ­
  verschieden,  es  gibt  also  grammatische,  synlactische,  dogmali-*)
  1)  Die  Ketwasammlung  Mil-Ca  lade  Scheich  Muhammed  Efendi’s
Mufti  unter  Sultan  Mahmud  I.  im  J.  1730  —173  1  ;  2)  B  as  cli  inak  ds  ch  ifadd
  es-Seid  Abdallah  Efendi’s  im  J.  1143  (1731)  bis  1144
(1732);  3)  Dämädfade  Ahmed  Efendi’s  im  J.  1144  (1732)  bis
1146  (1733);  4)  Kara  Ismail  Efendilade  Ishak’s;  5)  Dürri
Mohammed  Efendi’s;  64  Feifullah  Efendi  sade  es-Seid  Mustafa ­
  Efendi’s;  7)  AkMahmudsade  es-Seid  Mohammed  Sei
nul  -  Aab  i  di  n’s;  8)  Kara  Ismail  Elendifade  Mohammed  es-Sad’s;
  9)  Karachalil  Efendifade  Mohammed  Said’s.
3 )  JUH  J  JUlT
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.