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zählt schon einige tausend Bände, ohne den vielen wichtigen Manuscripte
und Urkunden. Unter den erstem sind über ein Dutzend
Pergamentbände aus dem 13ten und 14ten Jahrhundert von hohem
Wertlie, gleich vielen andern höchst schätzbaren Codices, z. B.
Ordnung und Gebräuche der Handwerke von 1484, Original-Polizei-Ordnung
von Matthäus etc. Die Urkunden und Siegeln umfassen
den Zeitraum von 1318 bis 1800, und der Schönheit der
Siegel wegen dürfen z. B. die Urkunden
a) des Igelbundes von 1403 mit einigen dreissig Siegeln,
bj des Erzherzogs Rudolph vom Jahre 1362 rücksichtlich eines
Privilegiums wegen Wiederbenützung der Villacher Strasse
für die Salzburgische Kaufmannschaft,
c) die Stadt-Ordnung des Erzbischofs MatthäusLang vom J. 1523,
d) der vom Herzog Ludwig von Baiern gesiegelte Vertrag
zwischen dem Erzbischof Matthäus Lang und dessen aufrührerischen
Unterthanen,
ja nicht übergangen werden.
An heraldischen, genealogischen und stematographischen
Werken ist Folgendes hervorzuheben:
1. Ein noch unvollendetes Salzburgisches Adels-Lexicon von A
bis Z mit gemalten Wappen in zwölf grossen Folio-Bänden.
2. Ein anderes grosses Adels-Lexicon mit gemalten Wappen,
3 Bände in Folio, A bis Z. ebenfalls Mauuscript. Enthaltend
über 800 Familien.
3. Reihe der Aebte von St. Peter, Abschrift eines Manuscripts
vom Jahre 1600 mit 68 Wappen.
4. Catalogus der Äbtissinnen im Nonnberg von 585 —1600 mit
42 gemalten Wappen.
5. Namen und Wappen der Nonnen und ihrer Eltern im adeligen
Frauen-Stifte Nonnberg von 1513 — 1826 mit 273 gemalten
Wappen.
6. Reihe der Bischöfe von Chiemsee von 1200— 1601 mit 33
gemalten Wappen.
7. Abschrift der Namen und Wappen aller Getreuen, welche
sich im Jahre 1525 bei der Belagerung der Veste Hohensalzburg
mit dem Cardinal Erzbischof Matthäus Lang daselbst
befanden, und im grossen Saale aufgezeichnet sind. Mit 67
gemalten Wappen.