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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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Nicklil,  Zanusi,  Ebner,  Conca,  Sandrart,  Schönfeld,  Rensi,
Enzinger,  Durrach,  Keutschach,  Laktanz  Firmian,  Schneevveis,
Greitner,  Pergier,  Nefselthaler,  Wurzer,  Delscr,  Hornöck,  Danreiter,
  de  la  Crocc,  Kremser  Schmied,  Garnl,  Barbara  Kraft,
Wallee,  Los,  lleifenstuhl,  Dominik  Pichler,  Naumann,  Agricola,
  Schlotterbäck,  Lützovv,  Zahlhaas,  Günther,  Mayburger,
Pezolt,  Stief,  Mayr  aus  Pinzgau,  Sattler  senior,  Sattler  junior,
Fischbach  senior,  Fischbach  junior,  Mandl,  Ferch,  Haufer,  Heinzlmann,
  Streicher,  Selinger,  Kühler,  Aurnacher,  Makart,  Hofer,
Grasmayr,  Morf,  König,  Fischer  von  Erlach,  Kaspar,  Eduard
Frank,  Gräfin  Egger  geborne  Gräfin  Lodron,  Langwieder,  sind
sämmtlich  ehrenwerth  vertreten;  viele  durch  Reliquien  von  Leopoldskron. ­
  Unter  den  sehr  zahlreichen  Handzeichnungen  leuchten
Pezolt’s  Original-Handzeichnungen  zu  Schöns  bekanntem  grossen
Werke:  Denkmäler  der  mittelalterlichen  Kunst  in  Salzburg,  die
noch  Se.  Eminenz  der  hochwürdigste  Herr  Cardinal  Fürst  Erzbischof ­
  Friedrich  Fürst  zu  Schwarzenberg  auf  seineKosten  zeichnen
liess,  ungemein  anziehend  hervor.  Viele  Bilder  darunter  sind  schon
ihres  historischen  Werthes  wegen  höchst  interessant,  z.  B,  Portrait
des  Bauern-Rebellen  Matthias  Stöckl,  Einsturz  der  gedeckten  Salzburger ­
  Brücke  1787  von  Langwieder,  der  Brand  auf  der  hohen
Festung  im  Jahre  1849  von  Georg  Pezolt,  etc.  etc.
Der  vierte  Saal  umfasst  die  Naturalicn-Sammlungen  aus
dem  Mineralien-,  Pflanzen  -  und  Thierreich  des  Herzogthums  Salzburg. ­
  Die  Mineralicn-Sammlung  ist  so  wohl  besetzt,  dass  es  im
Lande  Salzburg,  ausser  der  des  Stiftes  St.  Peter,  keine  ähnliche
gibt.  Das  Salzburgische  Herbarium  ist  wohl  vertreten,  ebenso
Salzburgs  Säugethiere,  Vögel,  Amphibien  und  Fische.  Die  Hauptzierde ­
  dieses  Cabinets  bleibt  jedoch  immer  die  grossartige  Schmetterlings-Sammlung ­
  —  gegen  4000  Exemplare  —  die  Cardinal
Fürst  Schwarzenberg  dem  Museum  zum  Geschenke  machte.  Sie
ist  eine  der  schönsten  in  Deutschland.
Aus  dem  Naturalien-Cabinete  gelangt  man  endlich  in  den
fünften  Saal,  nämlich  in  die  Bibliothek.  Da  wird  alles  gesammelt ­
  was  in  und  über  Salzburg  oder  von  Salzburgern  geschrieben ­
  und  gedruckt  wurde,  sowohl  in  Geographie  und  Geschichte, ­
  Gesetze  und  Verordnungen,  Religion  und  Unterricht,
Medicin  und  Chirurgie,  Zeitschriften  u.  s.  w.  Die  Bibliothek
            
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