Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

182

trage  Lei.  Die  mir  übersandten  Papier-Muster  genügen  aber  durchaus ­
  nicht  und  sind  zudem  viel  zu  klein  auf  die  Grösse  des  Folio,
welches  die  nicht  abzuändernde  Anordnung  des  Codex,  dessen  treues
Bild  der  Druck  werden  soll,  erfordert.  Ich  trage  daher  darauf
an,  da  die  Papier-Preise,  namentlich  für  die  geschöpften  Sorten
ungemein  gestiegen  sind,  zu  einem  Denkmale  dieser  Art  aber  ein
dauerhaftes  Materiale,  das  nicht  wie  unsere  meisten  Papiere,  in
kurzer  Zeit  schon  vergilbt,  geboten  erscheint,  mir  den  Preis
von  25  fl.  C.  M.  pr.  Bogen,  zu  limitiren  und  alles  Weitere  mir
zu  überlassen.  Ich  werde  dafür  Sorge  tragen,  dass  ein  schönes,
dabei  dauerhaftes,  wo  möglich  geschöpftes  Papier  herbeigeschafft
werde  und  verlange  die  Ausbezahlung  erst  dann,  wenn  die  Exemplare ­
  abgeliefert  sind.
Dieses  gilt  natürlich  nur  von  den  35  Seiten  des  Textes,
welcher  somit  9  Bogen  füllen,  und  die  Summe  von  225  fl.  C.  M.
kosten  wird.  Für  meine  Mühe  beim  Nachvergleich  der  Abschrift, ­
  bei  den  Correcturen  u.  s.  w.  verlange  ich  nichts.  Die  Nachbildungen ­
  der  zum  Mindesten  vier  Dutzend  Schriftzüge,  so  wie
deren  Uebertragung  auf  den  Stein,  liefere  ich  in  500  Exemplaren
um  100  fl.  C.  M.  Durch  diese  325  fl.  C.  M.  rettet  die  Akademie
ein  geschichtliches  Denkmal  von  hohem  Alter  und  grosser  Wichtigkeit ­
  und  hat  zudem  500  Exemplare  als  Eigenthum,  die  sie  auch
zum  Theile  vervverthen  kann.  Will  sie  mir  davon  eine  kleine  Anzahl ­
  zur  Verfügung  stellen,  so  werde  ich  diess  dankbar  annehmen.
Was  übrigens  meine  Abhandlung,  so  wie  deren  einstige  Drucklegung ­
  betrifft,  so  kann  natürlich  über  diese,  bevor  sie  noch
geschrieben  ist,  nichts  abgemacht  werden.  Ich  will  seiner  Zeit  meine
Arbeit  vorlegen;  Sie  werden  entscheiden  wie  viel  sie  werth  ist,  und
ich  begnüge  mich  im  Voraus  mit  dem  Honorare,  das  Sie  mir  zuerkennen
  werden.
Ich  gestalte  daher  meinen  Antrag  folgendermassen:
Die  verehrte  Classe  wolle  mir  für  die  Druckle<mno;  des  Todtcnund
  Verbrüderungs-Buches  von  St.  Peter  in  Salzburg,  sammt  den
dazu  gehörigen  Nachbildungen  der  Schriftzüge  in  Steindruck,  für
ersteres  225  fl.  C.  M.,  für  letztere  100  fl.  C.  M.,  beides  in
einer  Auflage  von  500  Exemplaren,  bewilligen.  Die  Ausbezahlung
dieser  Beträge  hätte  bei  Ablieferung  der  Exemplare  zu  erfolgen,
Das  Verlagsrecht  sei  Eigenthum  der  Akademie.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.