139
liehe Ansiedlung daselbst, von hier aus sah man in der Ferne auf
einem Berge einen festen Bau, der Kafsr Schebib (d. i. das
Schloss von Banias) genannt wird. An dieser Stelle verweilte
man bis zum Afsr und zog dann weiter durchs Thal Wadi-1-Bate
1 ) bis zum Morgen, wo Halt gemacht ward an einem Orte in
der Wüste, der Ardh-el-Mefrak heisst, hier blieb man bis zum
Afsr, zog dann weiter und kam um Mitternacht in dem grossen
Dorfe Remtä 2 ) an; am nächsten Tage zog man bis zum Schlosse
Moseirib, das aus schwarzen Steinen aufgebaut ist. Vor Sonnenuntergang
zog man weiter und erreichte Morgens das Dorf el-Koteibe,
wo bis um Mittag gerastet ward; dann ging die Reise weiter über
die steinigen Wege von Ghabaghig 3 ), dann kam man zum Dorfe
Chän-ei-Kitschk 4 ), auch Sü-n-Nün genannt. Im letzten Drittel der
Nacht kam man in Keswe an, wo bereits die Freunde und Verwandten
aus Damaskus warteten. Am Morgen des folgenden Tages,
sagt der Scheich, zogen wir bis zur Kuppel der Karawane (die vor
dem Thore von Damaskus, das Bawwäbet-Allah heisst), lasen daselbst
die Fatiha; hier kam uns eine Anzahl Gelehrter und angesehener
Männer, Verwandte und Freunde entgegen; dann begaben wir uns
zur Capelle des Heiligen el-Tlussni, lasen die Fatiha und betraten
dann Damaskus durch das Thor Bäb-Allah, d. i. Gottes Thor, und
eilten in unser Haus, wo wir ankamen durch die unendliche Gnade
Gottes, nachdem unsere Abwesenheit auf dieser Reise 388 Tage
gedauert hatte.
0 (JaJI
2 )
3 )
4 ) öl=L