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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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liehe  Ansiedlung  daselbst,  von  hier  aus  sah  man  in  der  Ferne  auf
einem  Berge  einen  festen  Bau,  der  Kafsr  Schebib  (d.  i.  das
Schloss  von  Banias)  genannt  wird.  An  dieser  Stelle  verweilte
man  bis  zum  Afsr  und  zog  dann  weiter  durchs  Thal  Wadi-1-Bate
 1 )  bis  zum  Morgen,  wo  Halt  gemacht  ward  an  einem  Orte  in
der  Wüste,  der  Ardh-el-Mefrak  heisst,  hier  blieb  man  bis  zum
Afsr,  zog  dann  weiter  und  kam  um  Mitternacht  in  dem  grossen
Dorfe  Remtä 2 )  an;  am  nächsten  Tage  zog  man  bis  zum  Schlosse
Moseirib,  das  aus  schwarzen  Steinen  aufgebaut  ist.  Vor  Sonnenuntergang ­
  zog  man  weiter  und  erreichte  Morgens  das  Dorf  el-Koteibe,
wo  bis  um  Mittag  gerastet  ward;  dann  ging  die  Reise  weiter  über
die  steinigen  Wege  von  Ghabaghig 3 ),  dann  kam  man  zum  Dorfe
Chän-ei-Kitschk  4 ),  auch  Sü-n-Nün  genannt.  Im  letzten  Drittel  der
Nacht  kam  man  in  Keswe  an,  wo  bereits  die  Freunde  und  Verwandten ­
  aus  Damaskus  warteten.  Am  Morgen  des  folgenden  Tages,
sagt  der  Scheich,  zogen  wir  bis  zur  Kuppel  der  Karawane  (die  vor
dem  Thore  von  Damaskus,  das  Bawwäbet-Allah  heisst),  lasen  daselbst
die  Fatiha;  hier  kam  uns  eine  Anzahl  Gelehrter  und  angesehener
Männer,  Verwandte  und  Freunde  entgegen;  dann  begaben  wir  uns
zur  Capelle  des  Heiligen  el-Tlussni,  lasen  die  Fatiha  und  betraten
dann  Damaskus  durch  das  Thor  Bäb-Allah,  d.  i.  Gottes  Thor,  und
eilten  in  unser  Haus,  wo  wir  ankamen  durch  die  unendliche  Gnade
Gottes,  nachdem  unsere  Abwesenheit  auf  dieser  Reise  388  Tage
gedauert  hatte.

0  (JaJI
2 )
3 )
4 )  öl=L
            
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