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Sonnenuntergang kam man zur Station Dlehughaimän, einem Orte,
der rings von Bergen umgeben und wo kein Wasser ist. Um Mittag
zog man weiter, bis am Morgen des nächsten Tages der Bergsteig
Akabet Halawe überstiegen ward, wo bis Mittag gerastet ward.
Hier begegnete man der Postkarawane, die gewöhnlich bis Tebük
geht, doch dieses Jahr hatte sie sich verspätet: die Nachrichten,
die aus der Heimath kamen, erregten grosse Freude. Um Mittag zog
man weiter und kam am Morgen des folgenden Tages im Schlosse
Muan 1 J an, wo Gärten und schöne Häuser und Wasser in Menge.
Am folgenden Tage um Mittag ging die Reise fort durch 9as Thal
Wädi-l-Musüch, das voll grosser und kleiner Steine; am Morgen
des nächsten Tages hielt man an dem Orte Anese 2 ) an, wo weit und
breit alles Wüste, ohne Wohnungen und ohne Wasser, hier blieb
man bis Sonnenuntergang, dann ritt man durch ein steiniges Thal
weiter, bis man am Morgen des folgenden Tages über eine aus
grossenSteinen erbaute Brücke kam; eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang
ward die Station el-hasä erreicht, wo zwei grosse
Wasserbehälter, voll kalten Wassers. Hier blieb man bis Mittag
und zog dann über einen mühevollen Bergsteig, bis man ums Afsr
die Kamele etwas rasten liess. Um Sonnenuntergang ging die Reise
weiter bis zum Morgen des folgenden Tages, wo das Schloss el-Katräne
erreicht ward, wo syrische Garnison, daselbst ist ein
grosser Wasserbehälter. Ums Afsr verliess man diesen Ort und
zog durchs Thal Wädi-a-Nusür die ganze Nacht, bis am Morgen
des folgenden Tages Belkä erreicht ward. Jäküt-el-hamawi sagt
in seinem Werke el-Moschterik: Belkä ist eine grosse Landschaft
im Süden des Gebietes von Damaskus, deren Hauptort Amman
ist; der Getreidereichthum dieser Gegend ist sprichwörtlich
geworden. Hier blieb man bis um Mittag und zog dann fort,
bis um Mitternacht die Kallübut erreicht wurden, wo der Weg
auf felsigem Boden bald aufwärts, bald abwärts geht. Hier
ward das Morgengebet gebetet und dann fortgezogen bis zu
Serkä, wo ein Fluss mit süssem Wasser; doch ist keine mensch-1
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