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durch ein enges Thal nach dem Orte Bir-el-Dfchedid kam; hier
blieb man bis zur dritten Stunde der Nacht und nahm VVasServorrath
ein, dann ging die Reise durch diese engen Thäler weiter,
bis zum Brunnen Bir-of-Semerrod, dann ward der Bergsteig Akabet-af-Semerrod
überstiegen, und durch das Thal Schaib-en-Niam,
wo süsses Wasser ist, fortgezogen; amMorgen ward in der Wüste,
die Maträu heisst, angehalten, daselbst ward bis um Mittag gerastet,
dann zog man in diesem weiten Sandgebiete fort, bis man drei
Stunden nach Sonnenaufgang nach der Station el-Alä 1 ) kam, wo
Häuser und Schloss. Zwischen Ala und Medine wohnen die Beduinen
vom Stamme der Beni Anese, welche die Pilger belästigen.
Daselbst ward den ganzen Tag und die Nacht hindurch
gerastet, um Sonnenaufgang ward fortgeritten. Vor Mittag erreichte
man den Ort, der Ebär Semüd 3 ) oder Medäin Sfalih oder
Hidfchr heisst. Daselbst ist kein Wasser, dort sind Ruinen
von Häusern, die aus der Ferne sichtbar sind: es heisst, sie
seien durch ein Erdbeben umgestürtzt. Hier ist das Gebiet der
Semüd (Themüd). Hier ward übernachtet, und folgenden Tages
um Mittag aufgebrochen, bis man um Mitternacht durch die
Schlucht Schakk-ol-Adfchüfkam, diezwischen zwei hohen Felsen;
aus einem derselben soll die Kamelstute Sfälih’s hervorgekommen
sein; so oft die Pilger hier durchziehen, erheben sie die Stimme
zu lautem Geschrei, um damit das Klagen des Säuglings der
Kamelstute zu übertäuben, der daselbst noch im Felsen eingeschlossen
sein soll. Hierauf kam man durch das Gebiet ef-Seläkät,
das sehr steinig, so dass die Lastthiere auf den glatten
Steinen ausgleiten. Eine Stunde nach Sonnenaufgang kam man
zum Orte el-Ukairi 3 ), auch Mefarifcli-or-roff genannt, weil die
Erde mit kleinen weisscn Steinen bedeckt ist, die wie Reiskörner
aussehen, der Ort heisst auch Där-ol-homr, alles ist hier wasserleere
Wüste. Eine Stunde nach Mittag zog man weiter, bis
man eine Stunde nach Sonnenaufgang zu den Ruinen des Schlosses
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