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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 6. Band, (Jahrgang 1851)

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doch  kommt  es  an  Schönheit  dem  von  Damaskus  und  Jerusalem
nicht  gleich.  2.  Die  Häuser  des  Propheten  in  Medine  waren  neue;
einige  von  Palmästen,  die  mit  Kotli  bestrichen,  und  das  Dacli  aus
Palmzweigen,  und  andere  aus  aufeinander  gelegten  Steinen,  das
Dach  ebenfalls  von  Palmreisern.  (Tm  zweiten  Theil  der  Siretefch-Scliämi').

Das  Haus  des  Propheten,  in  dem  er  begraben  worden  war,
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blieb  stets  ausser  der  Moschee,  bis  Omer  Ihn  Abd-ol-Alii,  unter
dem  Chalifate  des  Wclid,  die  gekrümmte  Mauer  erbaute,  welche  es
einschloss;  er  baute  die  Mauer  gekrümmt,  damit  es  nicht  in  der
viereckigen  Form  der  Käbc  gleiche,  und  es  Niemanden  einfiele,  das
Gebet  in  der  Richtung  gegen  das  Grab  des  Propheten  zu  verrichten.
Es  ist  dieses  Grabzimmer  des  Propheten  innerhalb  des  Umfanges
der  Moschee  unter  einer  hohen  auf  vier  Pfeilern  ruhenden  Kuppel.
Es  ist  jetzt  Sitte,  dass  jeder  König  oder  Sultan  den  grünen  Vorhang ­
  erneuert,  der  mit  Gold  und  Silber  gestickt,  über  diese  gekrümmte ­
  Mauer  ausgebreitet  wird.  Mit  Gold  steht  vorne  darauf
geschrieben:  Dies  ist  das  Grab  des  Gesandten  Gottes,  über  ihn
Lob  und  Segen.  Daneben  auf  der  östlichen  Seite  steht  ebenfalls
mit  Gold  geschrieben:  Dies  ist  das  Grab  des  Ebu  Bekr-ofs-Sfadik,
dessen  sich  Gott  erbarmen  möge.  Daneben  steht  geschrieben:
Dies  ist  das  Grab  des  Omer  Jbn-oI-Chaththäb.  Als  Zeichen  des
Ortes,  wo  das  Antlitz  des  Propheten,  ist  in  der  Mauer  des  Grabzimmers ­
  ein  silberner  Nagel  eingeschlagen;  so  war  es  wenigstens
früher  der  Fall,  jetzt  aber,  unter  der  Herrschaft  derOsmanen,  ward
an  die  Stelle  dieses  Nagels  der  Perlenstern')  gesetzt.  Es  ist  dies  ein
Juwel  von  der  Grösse  eines  Nagels  am  Finger,  das  in  einer  Goldplatte, ­
  die  so  gross  wie  die  Hache  Hand,  befestigt  ist,  darunter  ist
ein  kleineres  Juwel;  diese  Goldplatte  ist  auf  den  gestickten  Vorhang ­
  genagelt;  gerade  gegenüber  dem  Antlitz  des  Propheten.
Nahe  dabei  hängt  eine  Lampe,  welche  die  ganze  Nacht  hindurch
brennt.  Aul  jeder  der  vier  Seiten  der  Kuppel  sind  drei  grosse
Fenster.  Zwischen  der  ursprünglichen  Grabzelle  und  der  äusseren

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