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nach Osten zum Friedhöfe Baki-oI-Gharkad, das im Westen in das
Wadi-I-Äkik und nach Kuba führte; innerhalb dieses Thores, von
der Stadtmauer umschlossen, war der Gebetsort (Mussallä), wo
der Prophet am Feste betete, gegen Nordwesten war ein Thor, ein
anderes führte zu den Gräbern der Märtyrer von Uhud 1 ). Medinc
liegt in einer Ebene; feste Mauern aus Erde oder Ziegeln liess
Käsim-od-Deulet-il Muiffi erbauen. Im Jahre 540 liess Dfehemälod-Din
Muhammed Ihn Ebi Manssur, der Wefir des Melik-ol-'Adil
Senkt, Vaters des Nur-od-Din, die Moschee herstellen. Bald aber
vermehrte sich die Bevölkerung auch ausserhalb der Mauern, und
als im Jahre 557 der Sultan el-Melik-el-'Adil-Nur-od-DinMahmud
Ihn Senkt auf seinem Zuge nach Syrien nach Medine kam, flehten
ihn alle jene, die ausser dem Umkreise der Mauern wohnten, an,
ihnen eine Mauer zu bauen, die sie und ihre Ileerden schütze; da
befahl er, die Mauer zu bauen, die man noch jetzt sieht. Das Jahr
der Erbauung ist 558, er schrieb seinen Namen auf das Thor
Bäb-ol-Baki’, wo man ihn noch jetzt sieht, so wie in dem Eisen,
womit das Thor beschlagen ist. Die Inschrift lautet:
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Die Könige Hessen sich stets den Aufbau der Mauern vonMcdine
angelegen sein: im Jahre 755 wurde vom Melik-ofs-SFälih die
Mauer erneuert, ebenso wie unter der Herrschaft dcsMelik-on-Nässir
Ihn Kiläün. Käitbäi liess einiges an den Mauerzinnen 2 ) ausbessern.
Der Sultan der Osmanen Soleimän liess die Mauern rcstauriren
und baute auf der westlichen Seite das Schloss. Die vier Thore,
die er erbaute, bestehen bis jetzt, das westliche Bäb-ol-Missri, das
nördliche Bab-ofch-Schämi, das östliche Bäb-ol-Baki, das südliche
Bäb-oth-Schämi-ofch-Sfaghir, durch welches wir Medine betraten.
Das Harem, d.i. die Moschee des Propheten, ist fast in der Mitte der
Stadt, doch etwas gegen Südosten. Die Citadelle steht auf der nördlichen
Seite der Mauer zwischen dem Bäb-ofch-Schämi und dem
Bab-oth-Schämi-ofch-Sfaglnr; durch die Stadt selbst laufen zwei
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