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heisst .auch Äkabet-er-Ri’'), bei zwei Stunden zogen sie auf diesen
Bergpass fort, ein jeder führte seine Kamehle von vorne am Strick,
und ein anderer ging hinter dem Kamehle her, damit es nicht strauchle
und falle. Am Abend, erzählt unser Scheich, erreichten wir endlich
das Thal und fanden Grünfutter. In der Mitte der Nacht
kamen wir zwischen Bergen und Schluchten in das Thal Wädi-f-Sfugfaira,
wo wir Regenwasser antrafen, dort blieben wir bis zum
Äfsr des folgenden Tages. Eine Stunde nach Sonnenuntergang
kamen wir in das Thal Wädi-f-Semle 2 ) wo wir übernachteten.
Am Morgen zogen wir wieder fort, bis zu einer Quelle an der wir
die Kamehle tränkten; wir beeilten uns aber, aus Furcht von den
Harb- oder Ancfe-Beduinen gesehen zu werden, so zogen wir fort
bis vor Sonnenaufgang; da kam der Beduine Ruwaifchid, der vor
uns auf den Gipfeln der Hügel einherschritt und sagte: Ich habe
drei Änefe-Araber in der Ferne gesehen, die uns bemerkt haben:
sie sind von den Kamehlen abgestiegen und haben jenen hohen
Berg erklimmt, von wo aus sie uns beobachten. Wir hielten unsere
Waffen in Bereitschaft und wer keine hatte, bewehrte sich
mit Zeltstangen; so zogen wir eilig weiter. Unterdessen brach
die Nacht an. Bald kamen wir aus dem Thale Wädi-l-Akik heraus;
so eilten wir vorwärts, bis einer unserer Gesellschaft sagte, er
sähe Reiter in Reihen stehen, die uns erwarteten; wir wussten
nicht was dies zu bedeuten hatte , als wir das Dröhnen der Wasserräder
hörten, und schlossen, dass dies die Wasserräder der
Gärten von Medine seien. Bald sahen wir in der Ferne die Lampen
von den Minareten strahlen. Als wir näher kamen, hörten wir
die Muesine, die von den hohen Minareten Gottes Lob und Preis
sangen. Wir ritten die Mauer der Stadt entlang und fanden das
Thor Bäb-efch-Schämi, d. i. Damascener-Thor verschlossen; wir
begaben uns nun zur Schwelle eines anderen Thores unterhalb der
Citadelle und stiegen daselbst ab. Dann tranken wir aus der Quelle
Ain-ef-Serka 3 ) die eigentlich Ain-el-Efrak heisst, weil Merwan,
2) aLJII
3 ) 1