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freundlichste aufnahm und ihm ein Zelt nahe bei dem seinen anwies.
Als unser Scheich den Scherif bat, ihn nach Medine zu befördern,
antwortete er ihm: Wenn ich mit Dir hundert Reiter
mehr senden wollte, so würde es doch bei den jetzigen Umständen
unmöglich sein, zu warten sei das Beste. Jembü-en-Nachl und
die umliegenden Dörfer werden von den Bewohnern der heiligen
Städte efch-Scham genannt, vielleicht wegen des Reichthums von
Quellen: wollen sie sich dahin begeben, so sagen sie: Wir
wollen nach Schäm gehen 1 ). Unser Lager, sagt der Scheich, war
am Fusse des Gebirges Radhwä aurgeschlagen. Semhüdi sagt:
Radhwa ist ein Berg in der Entfernung einer Tagreise von Jembii
und vier Tagreisen von Medine: daselbst werden Schleifsteine
gefunden. Unterdessen zog sich die Fehde mit den Ilarb-Beduinen
in die Länge, der Scherif zog alle mit ihm verbundenen Stämme,
deren Zahl sich auf 37 belief, an sich. Endlich kam die Nachricht,
dass der Scheich der Harb-Beduinen , dessen Name Mudhajan 3 )
war, an der Kolik 3 ) gestorben war. Nachdem unser Scheich auf
diese Art einige Zeit zugebracht hatte, sandte der Scherif eines
Morgens zum Scheich, um ihn zu sich zu berufen-, er ritt nun mit
dem Scherif, mit einer Bedeckung von hundert Reitern aus, um das
Grab des Imam Hasan-el-Mesennä 4 ), des Sohnes des Imam Hasan,
Sohnes des Imam Ali Ihn Ebi Talib, zu besuchen. Nachdem sie das
Grab besichtigt hatten, kamen sie in ein Dorf im Gebiete von
Jembu, das Suwaika oder wie heut zu Tage Suwaik heisst; allein,
dieses Dorf war von den Bewohnern, die es mit den Beni Harb
hielten, verlassen. In diesem Dorfe sind fliessende Wasser und
viele Palmen, die gerade dieses Jahr sehr viel Frucht trugen. Hier
am Ufer des Baches sassen der Scherif und der Scheich nieder, so
wie der Sohn des Scherifs, der befohlen hatte, die Häuser des
Dorfes in Brand zu stecken, die das Feuer rasch aufzehrte, da sie
aus dürren Palmenzweigen waren und noch dazu der Wind die
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4 )