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nahten, fanden wir ein Weib aus dem Dfch.oheine-Stamm mit ihrem
Knäblein: sie empfing uns gastfreundlich, zündete ein Feuer an,
entschuldigte die Abwesenheit der Männer, bereitete uns Kaffeh
und schlachtete ein Schaf. Hier verweilten wir bis nach dem Afsr,
wo wir dann bis in die halbe Nacht fortzogen und dann anhielten
; nächsten Tages nach Mittag gelangten wir an Jembü-el
Bahr; dort findet man kein Wasser als das, welches man von der
Ferne bringt und verkauft. Dieser Ort ist keine Station der ägyptischen
Pilgerkarawane, sondern dieselbe liegt höher ostwärts.
Von hier aus kehrten die Beduinen, von denen wir die Kamehle
gemiethet hatten, zurück. Als wir Erkundigungen über den Weg
nach Medine einzogen, sagte man uns: zwis chenden Harb-Beduinen
und dem Emir von Hidfchaf Säd-od-Din Ihn Seid sei Fehde,
sie stünden im Wädi-fs-Schafrü und hinderten jeden vom Wege
nach Medine. Das einzige Mittel nach Medine zu gelangen wäre,
uns zum Emir Säd Ihn Seid-el-Häfchimi, dem Emir von Hidfchaf
zu begeben, der uns nach Medine befördern könne. Wir beschlossen
also, uns zu demselben zu verfügen, kaum aber waren
wir aus Jembü heraus, so sahen wir einen Beduinen auf einem Kamehle
in die Stadt eilen und bald darauf sprengte uns ein Beiter
nach, der uns mittheilte, es sei ein Schreiben von Säd Ihn Seid
angekommen, worin er Befehl gebe, mich und meine Gesellschaft
nicht ohne Bedeckung aus Jembü abreisen zu lassen, da der Weg
unsicher sei. Wir kehrten also nach Jembü zurück. Folgenden
c c °
Tages zog der Scherif Abd-Allah Ihn Amrin-il-Hädfckimi mit zwei
andern Reitern auf Kamehlen mit uns. Wir kamen in der Wüste
an einem Grabe vorüber, das Kabr-ol-Ghurajib, d. i. Grab des
Fremdlings, heisst. Ums Afsr erreichten wir Jembü-en-Nachl,
einen grossen Flecken mit vielen Palmen und reichlichem Wasser,
hier ist die 24. Station der ägyptischen Pilgerkarawane. Von hier
bis nach Mekka sind sieben Stationen. Diese sind: Bedr, el-Kä’ *),
Rabigh 2 ), Kudrid, Üsfän, Wadi Fätime, Mekka. Semhüdi sagt,
Jembü erhielt seinen Namen wegen der Menge von Quellen, die
daselbst. Hier fand unser Scheich den Scherif, der ihn aufs