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sehen Pilgerkarawane; dann zogen wir weiter und stiegen den massig
steilen Bergsteig hinauf, der Dhahr-ol-himär heisst. Abends kamen
wir an dem Orte Omm-ol-Dschorfein an. Folgenden Tages ward
aufgebrochen und um Mittag der Ort Dschorfein erreicht, von da
weiter erreichten wir, zwischen hohen Bergen aus festen Felsen hinziehend,
den Ort Scheref oder Scherefet Feni Atije J ), wo kein Wasser,
hier ist die zehnte Station der ägytischen Pilgerkarawane. Nächsten
Morgen erreichten wir noch vorMittag das Ende der Scherefe 3 ),
dann kamen wir an der eilften Station der ägyptischen Pilgerkarawane
Redlichem 3 ) vorbei; dann hielten wir gegen Abend bei Ifäl 4 ) an, wo
kein Wasser ist; dann zogen wir am folgenden Tage über steinigen
Grund bei grosser Hitze bis wir vor Sonnenuntergang Meghäir
Schuäib, welchen Ort die Araber Bed’ 5 ) nennen, erreichten, welches
die zwölfte Station der ägyptischen Pilgerkarawane, daselbst
ist herrliches Wasser. Meghäir Schuäib, d. i. die Höhlen Jethro’s,
wird der Ort genannt, weil es heisst, dass der Prophet Schuäib in diesen
Höhlen Gott angebetet habe, in einer dieser Höhlen ist eine
ebene grosse Platte, auf der Schuäib gebetet haben soll. Man erzählte
mir, dass ein Mann einmal einen duftigen Geruch verspürte
und denselben bis in diese Höhle verfolgte: da fand er im Innern
der Höhle den Leichnam eines Mannes auf einer Bahre im weissen
Todtenlaken, und von diesem ging der Geruch aus. Am Morgen
brachen wir auf und kamen vor Mittag an einen Ort, der Schuwair
heisst, hier wurde der ganze Tag zugebracht; und nächsten Tag
zogen wir fort bis um Mittag zu den Rohrquellen 'Ujün-el-Kassab 7 )
und von da weiter bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang, wo
*) ^ äs^
3 )
3)
4 ) JUV
6)
7 ) Oj-c