Ueber das mitteldeutsche Buch der Väter.
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Buch der Väter L. Hs.
Vitae Patrum Lib. II.
55 b 78 - 56 d 153
56 d 154 — 57 b 94
57 b 95 — 58“ 33
58“ 34 — 58 b 57
58 b 58 — 59 b 89
Cap. X.
XXXII.
XXXIII.
Epilogus.
Diese Umstellung der einzelnen Capitel so wie der
Mangel der übrigen wird sich in keiner alten Hs. der Vitae
patrum nachweisen lassen, der Dichter hat dies alles willkürlich
so geordnet. Welche Absichten ihn darauf geführt
haben, entgeht uns gänzlich; ästhetische Gründe, die ihn anderwärts
bewogen, seinen Stoff mit voller Freiheit zu behandeln,
kommen hier gar keine in Betracht, da es ihm einerlei sein
konnte, in welcher Reihe die geistlichen Anecdoten auf einander
folgten.
Diesen zweiten Theil oder ,Ruffini et Melaniae peregrinatio'
schliesst der Dichter mit dem ziemlich genau übersetzten
Epilogus ab, die vier letzten Verse lauten:
59 b 8G — 89 Des sie im immer mere Lob werdekeit vnd ere
Ewigeclichen svnder drvm In secula seculorum.
3. Unmittelbar schliesst sich an in der Leipziger Hs. des
Dichters Vorrede zum folgenden oder dritten Theile seines
Werkes:
59 b 90 Sehte (sic) nv hän ich vch geseit Als ich von ers
hete vf geleit
Vnd getihte zv. dvte Daz die gvten lvte
Horten vnde sähen, Als sie selber iahen,
Die von Jerusalem giengen Vnd gröze swerde enphiengen,
Daz sie die alden veter gvt Beschowten an ir demvt
101 Dvrch nvtz dvrch bezzerunge Der tvgent mervnge
Als ich da vor gesaget hän, Dä sie den wec griffen an.
Swie mir ez wisete daz latin (Der mere ist keinez
min)
Ich hän anders niht getihte (1. getihtet) Noch zv dvte
berihte (1. berihtet)
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