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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Ueber  dio  spanischen  Versionen  der  Historia  Trojana.

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Pedro  de  Chenchilla'.  Näheres  über  diese  Schrift  und  deren
Urheber  konnte  ich  nirgends  finden.

Obwohl  wir  es  hier  blos  mit  den  castilischen  Uebertragungen
  zu  thun  haben,  so  dürfen  wir  doch  nicht  die  catalanische
  Uebersetzung  übergehen,  welche  ßios  in  einer  Pis.  der
Osunabibliothek  —  III.  M.  2  —  nachweist.  Sie  ist  im  Jahre
1367  von  Jachme  Conesa  verfertigt  worden.  Dass  sie  Guido
wiedergibt,  erhellt  aus  den  Anfangsworten:  ,A  stancia  et  a  pregaries
  de  un  noble  hom  et  de  grant  compte,  qui  desijava  aver
en  roinanz  les  Istories  troyanes  qui  son  en  lati.'

Wir  gelangen  nun  zur  gedruckten  Crdnica  Troyanci.  Clemencin
  sagt  in  seiner  Anmerkung  zum  oft  citirten  Catalog:
,A  fines  del  siglo  (XV.)  se  imprimiö  la  crdnica  Troyana  en
Pamplona.'  Diese  Ausgabe  wird  in  den  Bibliographien  von
Grässe,  Brunet  u.  s.  w.  nicht  verzeichnet;  wohl  aber  findet  sie
sich  bei  Mendez  (Tipografia  espanola,  1.  ed.  S.  383,  2.  ed.  S.
184)  angeführt,  welcher  sie  nach  1496  ansetzt.  Eine  um  noch
sechs  Jahre  ältere  aber  wird  vom  Relatorio  a  cerca  da  Bibliotheca
  National  de  Lisboa  II  29  namhaft  gemacht,  und  zwar  zu
Burgos  1490;  siehe  die  zweite  von  Hidalgo  besorgte  Ausgabe
von  Mendez,  Madrid  1861,  S.  367.  Clemencin  fährt  dann  fort:
,y  Pedro  Nunez  Delgado  la  publicd  con  algunas  ligeras  variaciones
  en  Sevilla  el  ano  de  1509'.  Sarmiento  (Memorias  etc.  I),
dem  diese  Ausgabe  vorlag,  sagt,  Delgado  erkläre  darin  den
alten  Stil  einer  früheren  von  einem  Fremden  verfertigten

ben.  Ich  citire  nach  Clemencin’s  Anmerkung  zu  Nr.  109  und  110  des
oben  erwähnten  CatAlogo  de  la  biblioteca  de  la  reina,  da  mir  Saez’  Buch
im  Augenblicke  unzugänglich  ist.
1  Grässe,  Tresor  II  230,  kennt  auch  eine  Ausgabe  der  Oronica  von  Sevilla  1502.
Da  die  Zahl  in  Worten  ausgeschrieben  ist,  so  ist  an  einen  Fehler  nicht
zu  denken.  Enthält  diese  nun  schon  die  Verbesserungen  Delgado’s  oder
rcproducirt  sie  den  Ineunabeldruck?

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