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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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M  u  s  safia.

sische  übertragen  worden,  ,y  al  tomar  plaza  en  aquella  literatura,
  donde  el  arte  caballercsco  .  .  .  habia  llegado  a  su  mas
alto  desarrollo,  no  solainente  adquiria  mäs  decisivo  colorido  en
la  pintura  de  las  costumbres  y  de  los  sontimientos,  sino  qne
llegaba  ä  convertirsc  en  un  verdadero  libro  de  caballerias.'
Wober  weiss  nun  Rios,  welchem  (wie  wir  gleich  sehen  werden)
Benoit’sWerk  unbekannt  blieb,  von  einer  derartigen  Entwickelung ­
  des  ritterlichen  Elementes  in  einer  französischen  Rcdaction
  ?  Offenbar  nur  aus  der  Escorialhandschrift,  von  der  ja  der
Catalog  (vgl.  Ebert  im  Jahrb.  für  rom.  Litt.  IV  65)  sagt,  sie
enthalte  eine  ,IIistoria  de  la  guerra  y  ruina  de  Troya  .  .  .  traducida
  del  frances  al  Castellano  u.  s.  w.‘  Allerdings  kann  es
Rios  nicht  über  sich  bringen,  dieser  Angabe  des  Catalogs  1  zu
erwähnen  und  ein  bestimmtes  Abhängigkeitsvorhältniss  der
spanischen  Schrift  von  der  französischen  anzuerkennen;  im
Grunde  aber  nimmt  er  doch  für  die  in  Rede  stehende  Fassung
folgendes  Filiationsverhältniss  an:
Lateinische  Prosa  des  Guido.
Französische  erweiterte  Umarbeitung.
I
Castilisch-galicischer  Text.
Dass  Guido  und  der  französische  ausführlichere  Text  sich
unter  einander  ganz  umgekehrt  verhalten,  ist  allgemein  bekannt ­
  ;  es  Hesse  sich  demnach  schon  von  vorneherein  mit  ziemlicher ­
  Bestimmtheit  sagen,  der  spanische  Text  stehe  in  keiner
anderen  Beziehung  zu  Guido,  als  dass  beide  von  einer  und
derselben  Quelle,  dem  französischen  Gedichte  des  Bonoit  de
Sainte  More,  fliessen.  Findet  man  dann  eine  Stelle  aus  dom
Prologe  citirt,  worin  Beneyto  de  Sancta  Maria  in  eigener
Person  auftritt,  so  gewinnt  die  ohnehin  gar  leichte  Conjectur
wesentlich  an  Glaubwürdigkeit,  denn  Letzteren  als  den  ,traductor
  Castellano'  anzusehen,  kann  nur  Dem  möglich  sein,  welcher
entweder  wie  Rios  von  Benoit  nie  etwas  hörte  oder  an  gar
sonderbare  Zufälle  zu  glauben  geneigt  ist. 2
1  Rührt  sie  vom  Verfasser  des  Cataloges  iier  oder  ist  sie  der  Hs.  entnommen?
2  Wenn  F.  Wolf  dieser  kleine  Umstand  entgangen  ist  (Jahrb.  VI  89),  so
wird  man  daraus  dem  Meister,  der  es  mit  einem  dickbändigen  Werke  zu
thun  hatte,  keinen  Vorwurf  machen  wollen.
            
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