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Fickor.
Foggia, in diesem zu Neapel urkundet. Leider enthalten diese
Urkunden, wie die meisten dieser Zeit, keine Tagesangaben.
Nach der Durchschnittsrechnung würde der Raum zwischen
ihnen vier Wochen betragen, möglicherweise freilich acht Wochen,
oder aber umgekehrt auch nur wenige Tage. Nichts berechtigt
uns, gerade den längsten Zeitraum anzunehmen. Dass Friedrich
nicht gerade nur in den ersten Tagen des März noch zu Foggia
war, ergibt sich doch ziemlich sicher aus der Angabe Richard’s,
dass der Kaiser eben im März die entsetzten Justitiare zu sich
nach Foggia berief und dort eine Untersuchung gegen sie einleiten
liess. Und auch der Schluss Schirrmachers, dass die
eine Urkunjde in die letzten Tage des April fallen werde, weil
Friedrich auch am 3. Mai zu Neapel urkundet, ist ganz unsicher;
es wäre vielleicht der Schluss eben so berechtigt, der
Kaiser dürfe schon früher im April zu Neapel gewesen sein,
da er im Mai auch noch mehrfach zu Capua urkundet, und
schwerlich anzunehmen ist, dass er in einer Zeit, wo ihn nichts
drängte, nur wenige Tage zu Neapel gewesen sein sollte. Und
läge wirklich der möglichst grosse Zwischenraum zwischen der
Ausstellung der Urkunden, ein wie grosser Zufall müsste es
daun weiter sein, dass die urkundliche Lücke des Itinerars
sich gerade mit der Zeit der Reise decken sollte, dass sich
gerade Urkunden erhalten hätten, welche unmittelbar vor der
Abreise und unmittelbar nach der Rückkehr ausgestellt sein
müssten.
Die Behauptung, dass das urkundliche Itinerar hier die
Annahme einer Abwesenheit von etwa sieben Wochen, wie sie
Schirrmacher beansprucht, gestatte, erscheint mir an und für
sich so gewagt, dass gewiss nur die gewichtigsten und unzweideutigsten
Beweise für solche Abwesenheit sie als zulässig erscheinen
lassen könnten. Aber selbst angenommen, in dieser
Richtung beständen keine Bedenken, wer dürfte dann bei genauerer
Erwägung der Umstände geneigt sein, der Annahme
beizupflichten, Friedrich sei in drei Wochen von Foggia nach
Frankfurt gereist, habe dort etwa durch acht Tage Hof gehalten
und sei dann in drei Wochen nach Neapel zurückgereist?
Das wäre für einen Eilboten in günstiger Jahreszeit gewiss
eine ganz anerkennenswerthe Leistung. Sie dem Kaiser zuzutrauen,
der sich den Fünfzigern näherte, dürfte unter allen