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Goldzilier.
mehrere Werke des Ibn-us-Sikkit, Ihn Ginni, Ihn Chälaweihi,
%
Ihn Durustwaihi u. a. m., wie aucli eine ganze Masse von JU
zu nennen brauche.
Ein anderes Verdienst, das sicli Sujütr in der Lexicologie
vindicirt, ist, dass er es war, der das sogenannte ,Dictiren der
luga‘>, nachdem es fast seit einem halben Jahrtausend vernachlässigt
wurde, wieder aufnahm. ,Das höchste Amt/ sagt er 2 ,
,das der !iiU> des Wortschatzes bekleiden kann, ist das «Ahx I.
sowie dieses Amt bei den laiL=»-en der Traditionswissenschaften
die allerhöchste Rangstufe ist. Die k*JJI JaLüs. älterer Zeit
dictirten in der That sehr viel; so dictirte Talab zahlreiche
Collegia, die einen starken Band ausmachen, desgleichen Ibn
Duraid, von dem ich einen Band Collegiendictate sah. Abu
Muhammed ul-Käsim ul Anbäri und sein Sohn Abu Bekr
dictirten so viel, dass man’s kaum zählen kann, Abu All ul
Kali dictirte fünf Bände n. a. m. Ihre Art im Dictiren ist
derjenigen, die unter den Traditionslehrern gebräuchlich ist,
ganz gleich. Der Hörer schreibt auf die Spitze des
/
Papierblattes: ,Collegium dictirt von unserem Seich K. N.
in der Akademie N. an diesem und diesem Tage/ wo die
Datumsangabe folgt. Der Vortragende erwähnt dann mit verbürgter
Traditionskette etwas von dem, was die alten Araber
und die Wohlredenden gesagt, worin irgend etwas Aulfallendes
und der Interpretation Bedürftiges enthalten ist/ Dies
erklärt er, indem er dazu Stellen aus den alten Dichtern und
merkwürdige Curiosa (Hi) anführt; jene müssen mit guter
Verbürgung versehen sein, bei letzteren ist diese gleichgültiger.
Diese Art des Vortrages war in der früheren Zeit weit verbreitet,
dann starben die aus und mit ihnen hörte das
,Dictiren der Sprache' für längere Zeit auf. Das Dictiren der
Tradition dauerte länger fort. Als ich im Jahre 872 dieses
Geschäft begann, lag es eben erst seit 20 Jahren vernachlässigt,
1 Vgl. de Saey, Anthologie grammaticale arabe, p. 137 (trad.). Wir sehen,
dass der i-Safeite Snjuti den Ausdruck //x 1 und nicht gebraucht.
2 Muzhir a. a. 0.