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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Kunstfertigkeiten  und  Künste  der  alten  Chinesen.

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bemerkt,  dass  die  Last  schwerer  geworden,  als  sie  früher
gewesen.
Nachdem  man  einige  Weglängen  fortgezogen,  hielt  man
unter  einem  Baume,  um  zu  essen.  Der  Lastträger  rief  jenem
Menschen  zu,  dass  er  mit  ihm  essen  möge.  Jener  sprach:  Ich
habe  selbst  zu  essen.  —  Er  mochte  nicht  heraussteigen,  sondern ­
  blieb  in  dem  Korbe.  Gefässe  mit  Speise  und  Trank
standen  in  Reihen,  vortreffliche  Gerichte  Hessen  sich  auch  in
Menge  unterscheiden.  Er  rief  den  Lastträger,  dass  er  komme
und  esse.  Man  hatte  noch  nicht  die  Hälfte  gegessen,  als  er
zu  dem  Lastträger  sagte:  Ich  will,  dass  mein  Weib  mit  mir
esse.  —  Er  gab  aus  seinem  Bauche  durch  Erbrechen  ein
junges  Weib  von  sich.  Dasselbe  war  ungefähr  zwanzig  Jahre
alt  und  von  Kleidung  und  Gestalt  sehr  schön.  Beide  assen
mit  einander.  Als  die  Esslust  befriedigt  war,  legte  sich  der
Mann  sogleich  nieder.  Das  Weib  sagte  zu  dem  Lastträger:
Ich  habe  einen  Kebsmann.  Ich  wünsche,  dass  er  komme  und
mit  mir  esse.  Wenn  mein  Mann  erwacht,  mögest  du  ihm  nichts
sagen.  —  Das  Weib  nahm  sofort  aus  ihrem  Munde  einen  jungen
Mann,  der  in  dem  Korbe  ass,  und  es  waren  alsbald  drei
Menschen.  Langsamkeit  und  Eile  waren  bei  ihnen  ebenfalls
nicht  verschieden.  Nach  einer  Weile  regte  sich  der  Mann,  als
ob  er  erwachen  wollte.  Das  Weib  steckte  sogleich  den  Kebsmann ­
  in  den  Mund.  Der  Mann  erhob  sich  und  sagte  zu  dem
Lastträger:  Wir  können  fortgelien.  —  Er  steckte  hierauf  das
Weib  in  den  Mund  und  hauchte  die  Essgeräthe  weg.
Als  dieser  Mensch  in  dem  Reiche  ankam,  war  daselbst
ein  sehr  reiches  und  vornehmes  Haus.  Das  Gut  betrug-  zehntausendmal
  zehntausend  Stücke.  Man  war  aber  von  Gemiithsart
  geizig.  Jener  sagte  zu  dem  Lastträger:  Ich  werde  es  versuchen, ­
  deinetwegen  den  Geiz  zu  brechen.  —  Als  er  demnach
in  dieses  Haus  gelaugte,  befand  sich  daselbst  ein  vortreffliches
Pferd,  das  man  für  sehr  kostbar  hielt.  Er  band  es  an  die
Höhe  des  Pfeilers,  und  es  war  plötzlich  verschwunden.  Man
suchte  es,  aber  fand  es  nicht.  Am  nächsten  Tage  sah  man
das  Pferd  in  einem  fünf  Gantang  fassenden  Kruge.  Man  konnte
diesen  durchaus  nicht  zerbrechen.  Er  sagte  hierauf  zu  dem
Manne:  Wenn  du  eine  Küche  für  hundert  Menschen  herstellst
und  die  Erschöpften  und  Dürftigen  der  ganzen  Gegend  betheilst,
            
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