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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

Ende  halten.  Er  schnitt  es  vor  ihnen  in  der  Mitte  durch.  Hierauf ­
  legten  sich  die  beiden  Stücke  aneinander.  Wenn  man  es
sehen  wollte,  hingen  sie  wieder  zusammen  und  waren  von  dem
früheren  Stoffe  nicht  verschieden.  Die  Menschen  glaubten  häufig,
dass  es  Betrug  und  Verheimlichung  sei.  Sie  prüften  es,  und
es  war  wirkliches  abgeschnittenes  Tuch.
Wenn  er  Feuer  aus  dem  Munde  warf,  befanden  sich
früher  Arzneistoffe  in  einem  Gefässe.  Er  nahm  davon  ein  Stück
und  vereinigte  es  mit  Koggengrütze.  Er  hauchte  darauf  zweibis
  dreimal.  Nachdem  dieses  geschehen,  öffnete  er  den  Mund,
und  das  Feuer  erfüllte  das  Innere  seines  Mundes.  Wenn  man
sich  dabei  der  brennenden  Masse  näherte,  sie  nahm  und  damit
einen  Kessel  erhitzte,  so  war  es  Feuer.  Er  nahm  ferner  Dinge
wie  Bücher,  Papier,  Stricke,  Fäden  und  warf  sie  in  das  Feuer.
Alle  blickten  in  Gemeinschaft  hin.  Man  sah,  dass  diese  Dinge
verbrannten  und  vernichtet  wurden.  Als  man  sie  aber  erhob
und  hervornahm,  waren  es  die  früheren  Gegenstände.
Die  Denkwürdigkeiten  von  reingeistigen  Dingen  und
Dämonen  sagen:
Im  zwölften  Jahre  des  Zeitraumes  Tai-yuen  (387  n.  Clir.)
war  ein  Mensch  des  Weges.  Derselbe  kam  aus  den  auswärtigen
Reichen  und  erklärte,  wie  man  in  dem  Munde  Messer  halten,
aus  dem  Munde  Feuer,  Perlen,  Edelsteine,  Gold  und  Silber
werfen  könne.  Den  Lehrer,  von  dem  er  dieses  gelernt,  nannte
er  den  Schamanen  von  ö  Pe-fei.  Er  wandelte  einst
des  Weges  und  sah  einen  Menschen,  der  eine  Last  trug,  lieber
der  Last  befand  sich  ein  kleiner  Korb,  der  einen  Gantang
fassen  mochte.  Er  sagte  zu  dem  Lastträger:  Ich  bin  zu  Fusse
gegangen  und  bin  auf  das  Aeusserste  ermüdet.  Ich  möchte
mich  deiner  Last  anvertrauen.  —  Der  Lastträger  war  hierüber
sehr  verwundert  und  dachte  sich,  dass  Jener  ein  Wahnsinniger
sei.  Sofort  sagte  er  zu  ihm:  Ich  kann  es  wohl  thun.  Wohin
willst  du  dich  setzen?  —  Jener  Mensch  antwortete:  Wenn  cs
mir  erlaubt  wird,  möchte  ich  gerade  in  das  Körbchen  treten.
Ein  Korb  ist  auch  ohne  Nutzen.—  Der  Lastträger  verwunderte ­
  sich  noch  mehr.  Er  stellte  die  Last  nieder  und  liess
Jenen  in  den  Korb  treten.  Der  Korb  wurde  nicht  grösser,
jener  Mensch  wurde  nicht  kleiner,  und  cs  wurde  auch  nicht
            
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