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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Kunstfertigkeiten  und  Künste  der  alten  Chinesen,

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Bei  der  ersten  Zusammenkunft  in  der  Vorhalle  führten  sie
Musikstücke  auf.  Kaiser  Ngan  sah  ihnen  in  Gemeinschaft  mit
seinen  Dienern  zu.  Er  gerieth  in  grosse  Verwunderung.

Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Ngan  führte  man  die  Musikstücke ­

  der  neun  Gäste  auf.  Man  hatte  das  den  Nutzen  des

Einvernehmens  mit  den  Gästen  in  dem  Munde  haltende  vierfüssige
  Thier.  Dasselbe  kam  aus  der  westlichen  Gegend  und
spielte  in  dem  Vorhofe.  Es  trat  in  das  gestaute  Wasser
der  vorderen  Vorhalle  und  verwandelte  sich  in  einen  Fisch.
Es  sog  das  Wasser  und  brachte  Nebel  hervor.  Es  verwandelte
sich  in  einen  gelben  Drachen,  der  acht  Klafter  lang  war.  Derselbe ­
  trat  aus  dem  Wasser,  lustwandelte  und  spielte  in  dem
Vorhofe.  Er  glänzte  und  leuchtete  wie  das  Licht  der  Sonne.

M  ßjfy  Kiai-nu-ku  und  Tschang-tiao

Was

betrifft,  so  weiss  man  ebenfalls  nicht,  aus  welcher  Provinz  oder
aus  welchem  Reiche  sie  stammten.  Beide  waren  im  Stande,
sich  zu  verbergen,  zu  versinken,  ein-  und  auszutreten,  ohne
sich  eines  Thores  oder  einer  Thüre  zu  bedienen.  Nu-ku  war
im  Stande,  die  Gestalt  der  Wesen  zu  verändern  und  wechseln
zu  machen.  Er  täuschte  durch  Zauberkunst  die  Menschen.
Das  Buch  der  Tsin  sagti

wollte  sich  zur  Reise  ausrüsten  und  sich

entfernen.  Er  liebte  die  Sclavin  seines  Hauswirthes  und
hatte  kein  Mittel,  sie  zu  erlangen.  Er  nahm  drei  Nössel  kleine
Bohnen,  ging  um  das  Wohngebäude  des  Hauswirthes  und
verstreute  sie.  Als  der  Hauswirth  am  frühen  Morgen  aufstand,
sah  er  mehrere  tausend  rothgekleidete  Menschen,  die  sein  Haus
umringten.  Als  er  sich  näherte  und  hinblickte,  waren  sie  verschwunden. ­
  Dieses  war  ihm  sehr  zuwider,  und  er  sagte  es
Kö-pö.  Dieser  sprach:  Du  solltest  in  deinem  Hause  nicht
diese  Sclavin  halten.  Du  kannst  sie  im  Südosten  in  einer  Entfernung ­
  von  zwanzig  Weglängen  verkaufen.  Hüte  dich,  dass
du  wegen  des  Preises  nicht  streitest.  Diese  Ungeheuerlichkeit
kann  dann  beseitigt  werden.  —  Der  Wirth  befolgte  dieses.
Pö  hiess  im  Geheimen  Menschen  diese  Sclavin  wohlfeil  kaufen.
            
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