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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Kunstfertigkeiten  und  Künste  der  alten  Chinesen.

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ging  hin.  Die  Menschen  des  Dorfes  erklärten  seinetwegen
Lao-tse.  Jener  beinass  die  Erde  und  zeichnete  ein  Gefängniss.
Nach  einer  Weile  sah  man  Füchse,  Dachse,  grosse  Schildkröten ­
  und  Molche,  die  in  das  Gefängniss  traten.  Es  waren
sehr  viele,  und  er  befahl  sogleich,  sie  zu  tödten.  Alle  Kranken
wurden  geheilt.
Es  gab  ausserdem  Krankheiten  und  Unrecht,  worüber
man  Hoan  befragte.  Dieser  sprach:  Gibt  es  in  dem  Hause
Bücher?  —  Man  sagte:  Wir  haben  blos  das  Buch  der  Aelternliebe.
  —-  Hoan  sprach:  Man  kann  es  nehmen  und  neben  das
Kopfkissen  der  Kranken  legen.  Wenn  sie  es  verehren,  werden
sie  wiederhergestellt.  —  Die  Kranken  genasen  wirklich.  Die
Menschen  fragten  ihn  um  die  Ursache.  Er  antwortete:  Das
Gute  wirft  das  Böse  zurück.  Das  Richtige  besiegt  das  Unrecht.
Hierdurch  wurden  sie  geheilt.
Das  Buch  der  nördlichen  Tsi  sagt:
Ä  T  H  Thsui-tse-wu  war  ein  Enkel  des  Seitengeschlechtes ­
  'jijj-  Ki-schü.  In  seiner  Jugend  übernachtete
er  in  dem  Hause  seines  Grossvaters  von  mütterlicher  Seite,
Li-hien’s  aus  der  Provinz  Tschao,  stechenden  Yermerkers
  von  Yang-tscheu.  In  einer  Nacht  träumte  ihm,  dass
ein  Mädchen  von  sehr  lieblichem  Aussehen  sagte:  Die  Tochter
des  Königs  von  jj|b  jjijj-  Fung-lung  wünscht  mit  dem  Leibwächter ­
  von  dem  Geschlechte  Thsui  im  Geheimen  zu  verkehren. ­
  —  Tse-wu  fand  an  ihr  Gefallen.  Er  zog  sie  an  Kleid
und  Rock,  und  die  Naht  ward  ein  wenig  aufgerissen.  Noch  vor
Tagesanbruch  sagte  sie  Lebewohl,  band  den  Gürtel  und  trennte
sich.  Als  es  Tag  ward,  erkundigte  sich  Jener,  und  es  war  die
Gottheit  des  Berges.  Er  ging  hierauf  in  den  Tempel  und
betrachtete  ihn.  Die  zur  Seite  gemalte  Mädchengestalt  war
dieselbe,  die  er  im  Traume  gesehen.  Der  aufgerissene  Rock
war  noch  vorhanden,  ebenso  der  geknüpfte  Gürtel.  Tse-wu
verkehrte  jetzt  mit  ihr  im  Traume.  Er  war  ganz  ausser  sich
und  zog  sich  eine  Krankheit  zu.  Später  traf  er  einen  Arzt,
der  die  Göttin  verzauberte.  Die  Sache  hatte  hierauf  ein  Ende.
Das  Buch  der  Sui  sagt:
m  $t  Tschang-wen-hiü  hatte  immer  Lendenschmerzen. ­
  Der  Arzt,  mit  dem  er  zusammentraf,  sagte,  dass
er  sich  gut  auf  die  Verzauberung  verstehe.  Wen-hiü  hiess  ihn
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