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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Pf  izmaier.

lange  nach  und  sagte:  Ich  habe  gehört,  dass  Eisen,  welches
eine  Schneide  besitzt,  kann  verzaubert  werden.  Die  Insecten,
welche  Gift  besitzen,  können  verzaubert  werden.  Besitzen  aber
diese  Dinge  keine  Schneide  und  kein  Gift,  so  können  sie  nicht
verzaubert  werden.  Jene  können  gewiss  unsere  Waffen  verzaubern. ­
  Sie  können  gewiss  nicht  Dinge  verzaubern,  die  keine
Schneide  besitzen.  —  Hierauf  verfertigte  man  in  grosser  Menge
starke  hölzerne  Dreschflegel.  Man  wählte  fünftausend  muthige
und  von  Kraft  auserlesene  Krieger,  damit  sie  früher  emporsteigen. ­
  Sie  alle  erfassten  die  Dreschflegel.  Jene  Räuber  der
Berge  verliessen  sich  auf  die  Geschicklichkeit  im  Verzaubern
und  trafen  keine  strengen  Vorkehrungen.  Das  Kriegsheer  der
Obrigkeiten  griff  sie  hierauf  mit  blossen  Stöcken  an.  Die  Verzauberung ­
  ging  bei  Jenen  nicht  mehr  von  Statten.  Die  Erschlagenen ­
  zählten  nach  Zehntausendeil.
Das  von  Siao-tse-hien  verfasste  Buch  der  Tsi  sagt:
-j||  m  jjlji  Tscliin-hien-tä  stammte  aus  dem  südlichen
Peng-tsching.  Er  trat  aus  dem  Wohnhause  der  Lehrerin  von
dem  Geschlechte  Tu  und  lieferte  eine  grosse  Schlacht.
Er  ward  von  einem  Pfeile  der  Räuber  in  das  linke  Auge  getroffen. ­
  Er  zog  den  Schaft  heraus,  aber  die  Spitze  des  Pfeiles
ging  nicht  heraus.  Die  Mutter  des  Geschlechtes  Fan  aus
dem  Dorfe  des  Erdgelbs  verstand  sich  auf  die  Verzauberung.
Sie  schlug  früher  einen  Nagel  in  den  Pfeiler.  Sie  schritt  langsam ­
  einher  und  machte  Luft.  Der  Nagel  ging  mit  der  Zeit
heraus.  Sie  verzauberte  jetzt  die  Pfeilspitze  in  dem  Auge  Hientä’s
  und  machte  sie  herausgehen.

Vor  dem  Thore  ||^  |||j  Ku-hoan’s,  dessen  Schüler
|H  jäfgj  Pao-ling-scheu  gewesen,  befand  sich  ein  Baum,
dessen  Stamm  zehn  Umschliessungen  mass.  Auf  der  Höhe  desselben ­
  befand  sich  ein  Gespenst  und  Ungethüm.  Dasselbe  zeigte
mehrmals  seinen  Schatten  und  bewegte  sieb.  Hoan  legte  ein
Siegel  an  den  Baum,  und  dieser  vertrocknete  sogleich  und
starb  ab.
In  dem  Dorfe  der  weissen  Steine  in  Schan-yin  gab  es
vieles  Unrecht  und  Krankheiten.  Die  Menschen  des  Dorfes
meldeten  es  ihm  und  baten,  dass  er  sich  ihrer  erbarme.  Hoan
            
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