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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Kunstfertigkeiten  und  Künste  der  alten  Chinesen.

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Zieht  man  das  Schwert  und  lehnt  sich  an  das  Thor,  so
gerathen  die  Kinder  nicht  in  Schrecken.

Befindet  sich  eine  Wolfshaut  innerhalb  der  Thüren,  so
gehen  die  Schafe  nicht  aus  dem  Stalle.  Es  ist,  weil  das  Schaf
den  Wolf  fürchtet.

Man  verbrennt  Holz  und  verkauft  Wein.  Das  Menschenvolk ­
  sammelt  sich  an.  Man  nimmt  das  Holz  von  einem  Hause,
in  welchem  man  Feuer  auskommen  liess,  und  schnitzt  daraus
ein  Menschenbild.  Man  opfert  diesem  allmorgendlich.  Die
Menschen  sammeln  sich  dann  an.

Man  nimmt  Lockspeise  der  Eidechsen  und  Insecten,
trocknet  sie  im  Verborgenen  mit  Zinnober  und  bestreicht  damit
den  Leib  des  Weibes.  Wenn  ein  Mann  sich  mit  ihr  vereinigt,
wird  er  sogleich  vernichtet.

Bestreicht  man  mit  Igelfett  Eisen,  so  wird  dieses  weich
und  bricht  nicht.
Ein  röhrenförmiges  Thongefäss  bewirkt,  dass  der  Vogel
zu  singen  aufhört.  Man  nimmt  den  Boden  der  Bohre  und
wirft  ihn  weg.  Der  Vogel  hört  dann  auf  zu  singen.

Legt  man  Rhinoceroshom  in  eine  Fuchshöhle,  so  kommt
der  Fuchs  nicht  zurück.

Bestreicht  man  mit  dem  Blute  eines  Taubenschenkels
das  Haupt  eines  Huhnes,  so  kann  das  Huhn  sich  nicht  erheben.

Wenn  ein  Pferd  Menschen  beisst,  nimmt  man  zu  Boden
gestürzte  Seidenraupen  und  bestreicht  damit  dessen  Oberlippe.
Es  lässt  daun  sogleich  ab  und  beisst  die  Menschen  nicht  mehr.
            
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