200
P f i z m a i e r.
Yuen-fung, König von Kue, war redlich und gerecht.
Er raffte sich auf und ging selbst hin, um es zu fangen. Es
war mit einem einzigen Pfeile niedergestreckt. Tai-tsung belobte
des Königs Kraft. Er Hess durch Li-pen dessen gesattelte
Pferde, die Knechte und das Gefolge nach dem Leben zeichnen.
Alles erschrack und war über die Fähigkeit des Malers betroffen.
Als Tai-tsung die Hauptstadt des Königs von dem Geschlechte
Yuen besuchte, Hess er auf dem Teiche die Wasservögel
kämpfen. Er berief Li-pen und Hess achtzehn lernende
Männer, die verdienstvollen Diener des Söllers des kalten
Rauches und andere noch lebende Menschen abbilden. Er
verherrlichte auch die frühere Zeit und das Alterthum.
1ÖE dja Wei-wu-tien von Thang stammte aus dem
Kreise der Mutterstadt. An dem Hofe Yuen-tsung’s besass er
wegen des Malens berühmter Pferde und ungewöhnlicher Thiere
ausschliesslich einen Namen. Um die Zeit rühmte man, dass
unter den Vierfüsslern des Mannes von dem Geschlechte Wei
alles ohne Ausnahme wundervoll sei. Unter den von ihm gemalten
Dingen waren die von den auswärtigen Reichen zum
Geschenk gemachten Löwen den wirklichen vollkommen ähnlich.
Später wurden die Löwen losgelassen und kehrten in
ihre Heimat zurück. Bios die gemalten befanden sich auf den
Bildern, und man betrachtete sie um die Zeit. Die hundert
vierfüssigen Thiere, die diese Bilder sahen, empfanden Furcht.
Ferner schoss Yuen-tsung mit Pfeilen und jagte. Er traf
mit einem einzigen Pfeile zwei Wildschweine. Er befahl in
einer höchsten Verkündung, dieses an dem nördlichen Thore
des ursprünglichen Kriegsmuthes abzubilden und den lebenden
Menschen zu überliefern. Es war die Gipfelung des Wundervollen.
pj|] |5^ Tschin-hung von Thang stammte aus Kuei-ki.
Da er im Stande war, nach dem Leben zu malen, empfahl
ihn sein eigener Weg. In dem Zeiträume Khai-yuen (713 bis
741 n. Chr.) berufen, trat er ein und reichte die Gegenstände
dar. So oft ihm aufgetragen wurde, nach dem Leben zu zeichnen,
war das kaiserliche Antlitz über alles wundervoll. Damals