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Pfizmaier.
bei Schreiben und Malen der Gebrauch des Pinsels derselbe
ist. Da man den Mann des Geschlechtes Tscliang mit dem
Namen des Scheitels der Schrift bezeichnet hat, sollte der Mann
des Geschlechtes U ein Höchstweiser der Malerkunst sein. Sein
Geist entlehnt die Werke des Himmels. Sein Reingeistiges
und seine Blüthenfülle sind unerschöpflich.
Die Beurtheilungen der Gemälde der Thang sagen:
U-tao-yuen von Thang erschöpfte das Wundervolle dos
Mennigrothen und Grünen. Er umschloss in grossem Massstabe
Tschang-seng-yao, den Meister von Sung. Kaiser Yuentsung
sehnte sich in dem Zeiträume Thien-pao (742 bis 756
n. Chr.) plötzlich nach den trefflichen Erdhügeln, den Strömen
und Flüssen in Schö. Er lieh alsbald dem Gebornen des Geschlechtes
U unterlegte Postpferde, hiess ihn die Reise antreten
und jene Orte zeichnen. Bei der Rückkehr fragte ihn der
Kaiser, was es für eine Bewandtniss habe. Jener meldete an
dem Hofe: Ich besitze kein Buch der weissen Tünche. Zugleich
befindet sich der Bericht in meinem Herzen. — Der Kaiser
schickte ihn in die Vorhalle der grossen Uebereinstimmung,
damit er daselbst die trefflichen Erdhügel, die Ströme in einer
Länge von dreihundert Weglängen, die Berge und Flüsse male.
Er wurde damit in einem Tage fertig. Um die Zeit besass
der Heerführer von dem Geschlechte Li hinsichtlich der Berge
und Flüsse ausschliesslich einen Namen. Derselbe malte ebenfalls
die Vorhalle der grossen Uebereinstimmung. Er wurde
in einigen Monaten fertig. Yuen-tsung sagte, Li-sse-hiün 1 habe
das Verdienst mehrerer Monate, U-tao-yuen habe das Werk
eines einzigen Tages geliefert. Beide gipfelten in dem Wundervollen.
Ferner malte U-tao-yuen in der Vorhalle fünf Drachen.
Ihre Schuppen flogen und bewegten sich. So oft es stark regnen
wollte, entstand Rauch und Nebel. Der Geborne von dem Geschlechte
U trug immer in der Hand das diamantene Buch und
machte sich dadurch kenntlich. In dem Zeiträume Thien-pao
war ± m % Yang-ting-kuang mit ihm im Rufe gleich.
Derselbe malte heimlich das Bildniss des Gebornen von dem
Geschlechte U an der Matte der Erklärungen inmitten sämmtlicher
1 Del' oben (S. 196) vorgekommene Li-sse-liiün.