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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

und  seine  Erleuchtung  sind  zu  Ende  gegangen.  —  Es  währte
noch  einen  Monat,  und  Ling-kia  starb  wirklich.
Fung-schao-tsching  von  Thang  malte  überaus ­
  gut  Falken,  Tauben,  Hühner  und  Fasanen.  Er  brachte  zu
äusserster  Vollendung  ihre  Gestalt  und  ihr  Aussehen.  Schnabel,
Augen,  Eiisse,  Klauen,  Federn  und  Farbensclnnuck  waren  wundervoll. ­
  Er  hatte  in  dem  abgeschlossenen  Theile  des  Palastes
fünf  Drachen  gemalt.  Man  rühmte  ebenfalls  deren  Vortrefflichkeit. ­
  Fs  gab  das  Machtvolle  niedersteigender  Wolken  und
angehäuften  Regens.

&)\\  —p  Li-sse-hiün  von  Thang  war  ein  Mitglied  des
kaiserlichen  Hauses  und  der  Vaterbruder  nr  #  Lin-fu’s.
Fr  war  frühzeitig  durch  schöne  Kunst  berühmt.  In  seinem
Zeitalter  waren  fünf  Menschen  eines  einzigen  Hauses  im  Mennigroth
  und  Grün  bewandert.  Kaiser  Kao-tsung  schätzte  ihn  sehr
hoch.  Seine  Schrift  und  seine  Gemälde  wurden  als  das  Wundervollste ­
  der  ganzen  Zeit  gepriesen.  Er  malte  Berge,  Flüsse,
Bäume  und  Felsen.  Sein  Pinsel  erschöpfte  das  Kräftige,  -Stromschnellen, ­
  Rieseln  des  Wassers,  Wolken,  rothen  Wolkendunst
und  Fernsichten.  Man  sah  um  die  Zeit  die  Dinge  der  göttlichen ­
  Unsterblichen,  fern  und  tief  das  Dunkle  der  Felsenwände
und  Berghöhen.  Die  Zeitgenossen  nannten  ihn  den  Heerführer
von  dem  grossen  Geschlechte  Li.

Han-khan  von  Thang  malte  überaus  kunstvoll

Pferde.  Plötzlich  war  ein  Mensch,  der  sich  zu  dem  Thore
begab.  Derselbe  nannte  sich  einen  Abgesandten  der  Dämonen
und  bat  um  ein  Pferd.  Der  Gebieter  von  dem  Geschlechte
Han  malte  ein  Pferd  und  verbrannte  es.  Den  anderen  Ta°-O

kam  ein  Abgesandter  der  Dämonen  auf  einem  Pferde  geritten
und  bedankte  sich.  Jener  machte  solchen  Eindruck  auf  die
Götter.  Sein  Schüler  ^  Khung-ying  stieg  desswegen

empor.
            
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