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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Kunstfertigkeiten  und  Künste  der  alten  Chinesen.

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niedrigere  Pinsel  der  Gemälde  des  Geborenen  von  dem  Geschleckte ­
  U  besitze  Göttlichkeit.  Er  sei  der  spätere  Leib
Tschang-seng-yao’s.  Es  lässt  sich  sagen,  dass  er  zu  reden
verstand.  Jener  gelangte  im  Amte  bis  zu  einem  Gefährten
des  Königs  Ning.
In  dem  Zeiträume  Khai-yuen  (713  bis  741  n.  Chr.)  tanzte
der  Heerführer  Pei-min  gut  den  Tanz  der  Schwerter.
Tao-yuen  sah  ihm  zu.  Als  Min  zu  tanzen  aufhörte,  bewegte
jener  die  Haarspitzen  des  Pinsels  und  brachte  die  Sache  noch
weiter.  Um  die  Zeit  war  ferner  das  grosse  Mädchen  von  dem
Geschlechte  %  &  Kung-sün.  Dasselbe  tanzte  ebenfalls  gut
den  Tanz  der  Schwerter  des  westlichen  Flusses.  Die  Luft
löste  sich  in  gleichem  Masse.  Tschang-hö  sah  dieses  und
bildete  daraus  eine  Pflanzenschrift.  Tu-fu  brachte  durch  ein
Lied  diese  Sache  in  Gang  und  überlieferte  sie.  Hieraus  erkannte ­
  man,  dass  man  bei  der  schönen  Kunst  der  Schrift  und
des  Malens  Sinn  und  Geist  braucht,  um  es  zu  vollenden.  Sie
sind  auch  etwas,  das  ein  Schwächling  nicht  im  Stande  ist,  zu
verfertigen.

M  it  JÜ  Liü-ling-kia  von  Thang  war  der  Schüler
des  Mannes  von  dem  Geschlechte  U.  Seine  Weise  zu  malen
hatte  Aehnlichkeit  mit  derjenigen  des  Mannes  von  dem  Geschlechte ­
  U,  nur  hatten  Begabung  und  Kraft  eine  Gränze.  Er
war  ziemlich  im  Stande,  klein  in  dem  Zwischenraum  eines  Schuhes
zu  malen.  Berge  und  Flüsse,  leere  Räume,  die  Gestalten  lebendiger ­
  Wesen,  Vorrichtungen  des  Geistigen,  Vergänglichkeit
und  Veränderung,  Bilder  Buddha’s  sind  es,  in  denen  er  Meister
war.  Der  Gehörne  von  dem  Geschlechte  U  malte  einst  in  der
Mutterstadt  die  drei  Thore  des  leitenden  und  erfassenden
Klosters.  Er  erhielt  in  grosser  Menge  Geld  und  Gut.  Lingkia
  malte  jetzt  verstohlen  die  drei  Thore  des  kräftigen  und
strengen  Klosters.  In  Erschliessung  und  Ausdehnung  scharfer
Gedanken  gelangte  er  ziemlich  zu  dem  Wundervollen.  Eines
Tages  erblickte  es  der  Geborne  von  dem  Geschlechte  U  unverhofft. ­
  Er  erschrack  und  sprach  seufzend:  Dieser  Sohn  hat
hinsichtlich  der  Kraft  des  Pinsels  in  der  gegenwärtigen  Zeit
mich  nicht  erreicht.  Jetzt  aber  ist  er  mir  ähnlich.  Sein  Geist
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