Kunstfertigkeiten und Künste der alten Chinesen.
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über. Dann malte er die Erdstufe des Schattens Buddha’s in
dem Kloster von Yung-nie. Beide Werke wurden als überaus
wundervoll gepriesen.
Sie-he 1 und ]||r Yao-tsui von dem südlichen Tsi
sagten, bei dem Tüpfeln, Putzen und geistigen Schleifen sei
der Gedanke auf durchgängige Aehnlichkeit gerichtet. Wenn
man Bildnisse zeichnet, brauche man die Menschen nicht gegenüber
zu sehen. Nothwendig sei, dass man sie einmal anblickt.
Man kehre sofort heim und erfasse den Pinsel. Man denke
sich vor den Augen Haarspitzen und Haupthaar, nichts werde
zurückgelassen und versäumt. Die zierliche Kleidung und der
Putz verändern sich und wechseln mit der Zeit. Die Augenbrauen
und der gekrümmte Haarschopf wetteifern mit den
Geschlechtsaltern in Neuheit. Die besondere Verkörperung des
Dünnen und Unscheinbaren nahm in vielen Fällen von He
seinen Anfang. Hierauf sandte man ihn aus und setzte ihn in
die Gässchen. Er verfolgte die Spitzen immer auf ähnliche
Weise. Er ahmte das Brauenrunzeln bis zu dem Einklang der
Luft nach. Sein Geistiges und Reingeistiges waren unerschöpflich.
Bei dem Anbringen des Lebens und der Bewegung war der
Weg seines Pinsels fein und schwach. Er tlieilte nicht das
Innige des zierlichen Anbringens. Nach dem Zeiträume Tschunghing
(501 bis 502 n. Chr.) malte er Menschen und Pferde.
Hinsichtlich des Ansehens steht er unter ijü '{% Tschin-piao' 2
und über Mao-hoei-yuen.
Lieu-thien von dem nördlichen Tsi führte den Jünglingsnamen
& ± Ssse-wen und stammte aus Peng-tsching. In
seiner Jugend war er scharfsinnig, einsichtsvoll, besass viele
Begabung und Sinn für schöne Kunst. Er verlegte sich auf
die Schrift und malte weibliche Obrigkeiten. In seinem Zeitalter
war er der Erste. Der Mann von dem Geschlechte Sie
sagte, dessen Aufmerksamkeit sei anhaltend und stetig gewesen,
das Wesen seiner Gemälde von kurzer Fassung und dünn,
1 Sie-he ist oben (S. 179) erwähnt worden.
2 Tschin-piao wird in diesen Nachrichten nicht erwähnt.