Kunstfertigkeiten und Künste der alten Chinesen.
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so ist der Name dieses Mannes kein leerer. Er gehört zu den
Malern ersten Ranges.
Ku-I-tschi von Tsin führte den Jünglingsnamen
Tschang-khang. Derselbe malte einst in der nördlichen Vorhalle
des Klosters des Palastes der Dachziegel einen jUj J|j|
Wei-mo-ke. Als das Gemälde vollendet war, leuchtete es täglich
über einen Monat.
Die Geschichte der Klöster der Mutterstadt sagt, in dem
Zeiträume Hing-ning (363 bis 365 n. Chr.) habe man in das
Kloster des Palastes der Dachziegel zum ersten Male Bonzen
gelegt. Man bewerkstelligte eine Zusammenkunft und bat
die weisen Männer des Hofes, die Geldstücke des & m
Sä-tschü (buddhistischen Klosters) klingen zu lassen. Um die
Zeit war unter den vorzüglichen Männern und Grossen des
Reiches keiner, der mehr als zehnmal zehntausend Stücke
Geldes besass. Als Tschang-khang angekommen war, warf er
gerade hundertmal zehntausend Geldstücke des Sä-tschü aus.
Tschang-khang war ganz arm, und man hielt es für Prahlerei.
Später baten „ihn die Bonzen, dass er sich mit dem Malen
befasse. Tschang-khang sagte: Man soll mir eine Wand in
Bei’eitschaft halten. Hierauf verschloss er die Thüre und ging
über einen Monat täglich hin und wieder. Als das Kunstwerk
eines von ihm gemalten Wei-ma-ke fertig war, wollte er die
Augäpfel mit Punkten versehen. Er sagte jetzt zu den Bonzen
des Klosters: Den ersten Tag wurde eine Spende von zehnmal
zehntausend Stücken erbeten. Den zweiten Tag mochten es
fünfmal zehntausend sein. Den dritten Tag kann man seines
Gleichen beauftragen und die Spende fordern. — Als man die
Thüre öffnete, erleuchtete der Glanz das ganze Kloster. Den
Spendern war die Kohle verschlossen. Unverhofft erlangte
man hundertmal zehntausend Stücke Geldes.
I-tschi sagte einst, Menschen malen sei das Schwerste.
Hierauf folgen Berge und Flüsse. Diesen zunächst kommen
Hunde und Pferde. Erdstufen und Söller seien sicher nur eine
Geschicklichkeit, sie seien nach Maassgabe leicht. Dieses Wort
trifft die Sache. Dämonen, Geister und Menschen, die leben
und sich bewegen, kann Gestalt gegeben werden. Man wartet