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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

hia-hoei’s  kannte,  aber  ihn  nicht  erhob.  Pien-ho  schnitt  sich
die  Füsse  ab  und  bestätigte  es  dadurch.  Er  entfernte  sich
weit  von  ihm.  Dör  Maler  malte  scherzweise  das  Bild  Tsangwen-tschung’s
  neben  dasjenige  Pien-tse’s.  Er  röthete  absichtlich ­
  das  Angesicht  des  Ersteren,  um  zu  zeigen,  dass  dieser
Mann  sich  noch  immer  schäme.
Die  Einleitung  zu  den  Gemälden  von  Sung-ping-schan  sagt:
In  die  Höhe  gerichtet  drei  Zoll  Malerei,  entspricht  wirklich ­
  einer  Höhe  von  tausend  Klaftern.  Schräg  aufgetragen
einige  Schuh  Tinte,  verkörpert  wirklich  ein  Zuwenden  von
hundert  Weglängen.
Die  Geschichte  berühmter  Gemälde  aller  Zeitalter  sagt:
Das  Malen  breitet  Belehrung  und  Umgestaltung,  hilft  den
Menschenklassen  erschöpfen  die  Veränderungen  des  Geistes,
ergründen  das  Dunkle  und  Unscheinbare.  Es  hat  mit  den
sechs  Schrifttafeln  gleiches  Verdienst.  Die  vier  Zeiten  drehen
sich  im  Kreise,  sie  kommen  hervor  durch  den  Himmel,  sie
entstehen  nicht  durch  die  Kunst.  Die  früheren  höchstweisen
Könige  des  Alterthums  empfingen  den  höchsten  Befehl  und
entsprachen  den  Verzeichnissen.  Die  Schriftzeichen  der  Schildkröte ­
  ahmten  dann  das  Reingeistige  nach,  die  Abbildungen  bekundeten ­
  das  Kostbare.  Seit  Jji  Tsao-sui  hatte  man
diese  Glückszeichen.  Die  Werke  glänzen  in  den  kleinen  Glocken
von  Rubin,  die  Sachen  sind  überliefert  in  den  goldenen  Schreibheften. ­
  Das  Geschlecht  Fö-lii  brachte  es  hervor  aus  dem  ruhmvollen ­
  Flusse.  Vorbilder,  Schrifttafeln,  Abbildungen  und  Gemälde ­
  trieben  Sprossen.  Das  Geschlecht  des  gelben  Kaisers
fand  es  in  dem  warmen  Lö  '.  Sse-hoang 2  und  Thsang-ke
gaben  ihm  Gestalt.

Das  Malen  vergleicht  man  mit  dem  Schreiben.  Was  den
Werth  betrifft,  so  mag  es  bei  den  Männern  der  Geschlechter
Ku  und  Lö  so  viel  sein,  als  durch  den  Himmel  ver-1

  In  den  Verwandlungen  heisst  es:  Wenn  der  den  Rang  des  Königs  Ermessende ­
  das  Entsprechende  der  vollkommenen  Tugend  besitzt,  so  ist  das^
Wasser  des  Lö  früher  warm.  Deswegen  gibt  man  ihm  den  Namen:  der
warme  Lö.
2  Sse-hoang  ist  oben  (S.  170)  vorgekommen.
            
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