178
Pfizmaier.
hia-hoei’s kannte, aber ihn nicht erhob. Pien-ho schnitt sich
die Füsse ab und bestätigte es dadurch. Er entfernte sich
weit von ihm. Dör Maler malte scherzweise das Bild Tsangwen-tschung’s
neben dasjenige Pien-tse’s. Er röthete absichtlich
das Angesicht des Ersteren, um zu zeigen, dass dieser
Mann sich noch immer schäme.
Die Einleitung zu den Gemälden von Sung-ping-schan sagt:
In die Höhe gerichtet drei Zoll Malerei, entspricht wirklich
einer Höhe von tausend Klaftern. Schräg aufgetragen
einige Schuh Tinte, verkörpert wirklich ein Zuwenden von
hundert Weglängen.
Die Geschichte berühmter Gemälde aller Zeitalter sagt:
Das Malen breitet Belehrung und Umgestaltung, hilft den
Menschenklassen erschöpfen die Veränderungen des Geistes,
ergründen das Dunkle und Unscheinbare. Es hat mit den
sechs Schrifttafeln gleiches Verdienst. Die vier Zeiten drehen
sich im Kreise, sie kommen hervor durch den Himmel, sie
entstehen nicht durch die Kunst. Die früheren höchstweisen
Könige des Alterthums empfingen den höchsten Befehl und
entsprachen den Verzeichnissen. Die Schriftzeichen der Schildkröte
ahmten dann das Reingeistige nach, die Abbildungen bekundeten
das Kostbare. Seit Jji Tsao-sui hatte man
diese Glückszeichen. Die Werke glänzen in den kleinen Glocken
von Rubin, die Sachen sind überliefert in den goldenen Schreibheften.
Das Geschlecht Fö-lii brachte es hervor aus dem ruhmvollen
Flusse. Vorbilder, Schrifttafeln, Abbildungen und Gemälde
trieben Sprossen. Das Geschlecht des gelben Kaisers
fand es in dem warmen Lö '. Sse-hoang 2 und Thsang-ke
gaben ihm Gestalt.
Das Malen vergleicht man mit dem Schreiben. Was den
Werth betrifft, so mag es bei den Männern der Geschlechter
Ku und Lö so viel sein, als durch den Himmel ver-1
In den Verwandlungen heisst es: Wenn der den Rang des Königs Ermessende
das Entsprechende der vollkommenen Tugend besitzt, so ist das^
Wasser des Lö früher warm. Deswegen gibt man ihm den Namen: der
warme Lö.
2 Sse-hoang ist oben (S. 170) vorgekommen.