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Kunstfertigkeiten und Künste der alten Chinesen.
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zu ihr: Oeffne dein Kästchen und zeige deine Gestalt. — Die
Seeschnecke streckte sogleich das Haupt hervor. Puan bildete
sie mit dem Fusse ab.
Die Verzeichnisse berühmter Gemälde des Alterthums
und der Gegenwart sagen:
In Tsin war ®|jt Sse-tao-tschö. Derselbe malte
das Bild des zehnten Monates der Feldhäuser. Es wurde von
dem Zeitalter für kostbar gehalten.
Die von Sün-tschang-tschi verfassten Erzählungen von
Malerei sagen:
Je 0lj Lieu-feu verfertigte zu den Zeiten des Kaisers
Ling von Han das Bild der Milchstrasse. Die Menschen sahen
es und empfanden von selbst Wärme. Er malte wieder das
Bild des Nordwindes. Diejenigen, denen warm war, empfanden
wieder Kälte.
Die Einleitung zu der von Tschin-sse-wang von Wei verfassten
Lobpreisung der Malerkunst sagt:
Das Malen ist der Lauf der Vogelschrift'. Einst war
Ming-te, die Königin von dem Geschlechte Ma, schön von Angesicht
und gross von Tugend. Der Kaiser befolgte ihren
Rath und belobte sie. Sie besichtigte einst mit ihm Gemälde.
Man kam zu dem Bilde Schün’s von Yii und sah Ngo - hoang
und Niii-ying. 2 Der Kaiser zeigte auf diese mit dem Finger,
und sagte im Scherze zu der Königin: Es thut mir leid, dass
ich kein solches Weib gefunden und sie zur Königin gemacht
habe. — Man hatte auch früher das Bild Yao’s von Thang
gesehen. Die Königin zeigte mit dem Finger auf Yao und
sprach: Leider! Den Dienern und hundert Gefährten thut es
leid, dass sie keinen solchen Gebieter auf den Häuptern tragen
können. — Der Kaiser bückte zurück und seufzte.
Die Einleitung zu dem bilderlosen Gedichte Tsin-tschuenhien’s
auf die Bildnisse sagt:
Früher war Jemand, der das Bild Pien-lio’s malte.
Derselbe hielt dafür, dass Tsang-wen-tschung die Weisheit Lieu-1
Die Yogelschrift, eine gewisse Sehriftgattang, über welche nichts Näheres
angegeben wird.
2 Ngo-hoang und Niii-ying waren die Töchter des Kaisers Yao und die
Gemahlinnen des Kaisers Scliiiu.
Sitzb. d. pkil.-liist. CI. LXIX. Bd. II. Hft.
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