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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Goldzili  er.

9.  der  Jahrhunderte  ist  schon  gekommen,  1  und  Gott  nimmt
nicht  zurück,  was  er  versprochen.  Ich  hoffe,  dass  ich  der  Regenerator ­
  in  demselben  bin,  die  Gnade  Gottes  wird  nicht  verweigert/ ­
  2
Sowie  mehrere  Aeusserungen  seines  Stolzes  und  seiner
Eitelkeit  in  früheren  Jahren 3 ,  so  blieb  auch  diese  Grille  des
alten  Sujüti  nicht  ohne  Spötter.  Er  berichtet  uns  selbst 4 ,  dass
einer  seiner  Leser  gegen  ihn  folgenden  ironischen  Einwurf
äusserte:  ,Was  ist  der  Sinn  jener  hundert  Jahre?  werden  dieselben ­
  auf  dein  Geburtsjahr  zu  beziehen  sein,  oder  auf  dasjenige ­
  deiner  Mannesreife  oder  deines  Eintrittes  in  die  Reihe  der
Dieser  Einwurf  veranlasst  ihn  zur  Abfassung  eines
der  hier  benutzten  Abhandlung  einverleibten  Capitels  u.  d.  Titel:
,  deren  kurzen  Sinn  wir  wiedergeben  wollen.  Er  kann
diese  spöttische  Bemerkung  nicht  als  Geringschätzung  seiner
eigenen  Person  gelten  lassen,  er  betrachtet  sie  vielmehr  als  unberufene ­
  Bekrittelung  der  Tradition,  und  ihren  Urheber  als  schamlosen ­
  Der  Fragesteller  hat  die  verspottete  Tradition  nicht
verstanden  und  keinen  Einblick  in  die  muhammedanische  Chronologie ­
  getlian.  ,Er  gehört  nicht  unter  diejenigen,  welche  der
Widerlegung  würdig  sind.  Verständige  Männer  haben  mich
auch  darüber  getadelt,  dass  ich  seine  Widerlegung  unternommen
habe,  und  mit  Recht.  Doch  ich  gab  der  Würde  der  Wissenschaft ­
  und  der  Aufdeckung  der  Wahrheit  den  Vorzug  vor
meiner  eigenen  Würde;  ich  folgte  hierin  dem  Beispiele  der
Gelehrten  vor  mir,  die  in  ihren  Werken  die  Rede  eines  jeden
Wahnwitzigen,  Verächtlichen,  Neuerers  und  Ketzers  citiren,
um  sie  zu  widerlegen/  .  .  .  ,Jenen  Mann  aber  trieb  zu  seiner
Polemik  gegen  mich,  weil  er  hörte,  ich  hoffe  von  der  Gnade
Gottes  und  seiner  Gunst,  ebenso  wie  dies  Gazäli  für  sich  er-1

  Er  meint  gewiss:  das  9.  Jlid.  (nach  unserer  Ausdrucksweise  das  zehnte)
steht  schon  vor  der  Thiire.
2  Aäj  ^LgJI  Lo  ^ioj  Ai'  kx-wli  »As^j
AsAsl  s-U(  J-AjÜ  OA-^JI  Ai^
3  S.  Saehawi’s  Lebensbeschreibung  des  Sujüti.
4  Bl.  8  recto  f.  Sollte  Sujüti  schon  früher  etwas  darüber  jiublicirt  haben,
oder  ist  die  =£1  ein  späterer  Zusatz  zur  Abhandlung'?
            
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