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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

einschneidenden  Fremdländer,  welche  aus-  und  eintraten,  fürchteten ­
  sich  vor  den  Pferden.  Einige  konnten  in  ihrer  Furcht
nicht  weiter.
Der  Garten  der  Gespräche  sagt:
Tsi  errichtete  eine  neun  Stock  hohe  Erdstufe.  Wenn  Jemand ­
  in  dem  Reiche  malen  konnte,  so  schenkte  man  ihm  Geld.
King-kiün,  ein  wahnsinniger  Mann,  litt  immer  Hunger
und  Kälte.  Seine  Gattin  war  äusserst  rechtschaffen.  Kingkiün
  war  ein  Maler  und  verlangte  nach  dem  Gelde,  das  man
für  das  Malen  schenkte.  Er  entfernte  sich  von  dem  Hause.
Nach  langer  Zeit  gedachte  er  seiner  Gattin  und  malte  ihr  Bild.
Er  wendete  sich  diesem  froh  und  lachend  zu.  Die  Menschen
zu  seiner  Seite  sahen  dieses  und  meldeten  es  dem  Könige.
Der  König  übersandte  zehnmal  zehntausend  Stücke  Geldes  und
bat  um  die  Gattin.  King-kiün  ward  von  Furcht  erfasst.  Er
erlaubte  es  und  gab  Gehör.
Der  Wagebalken  der  Erörterungen  sagt:
Der  Mensch  sieht  gerne  Gemälde.  Was  gemalt  wird,
sind  todte  Menschen  des  Alterthums.  Was  ist  besser:  das  Angesicht ­
  der  todten  Menschen  sehen,  oder  ihre  Worte  und  ihren
Wandel  betrachten?  —  Was  in  den  Unterlassenen  Schriften
des  Alterthums,  auf  Bambus  und  Leinwand  aufgenommen  worden, ­
  ist  eine  grosse  Menge.  Wie  sollten  es  nur  die  Gemälde
an  den  Wänden  und  Mauern  sein?
Der  Stamm  des  Zeitalters  sagt:
I=jL  Sse-hoang 1  erfand  das  Abbilden.
Die  neue  Einleitung  sagt:
IW  Kao,  Fürstensohn  von  Sehe,  liebte  die  Drachen.
An  den  Thoren,  Blockhäusern,  Vordächern  und  Fenstern  liess
er  Bilder  von  Drachen  malen.  Eines  Morgens  liess  ein  wirklicher ­
  Drache  sein  Haupt  bei  dem  Fenster  herab  und  bewegte
den  Schweif  an  der  Thüre.  Der  Fürst  von  Sehe  erschrack  und
versäumte  es,  ihn  zu  fangen.
Das  Durchdringen  der  Gewohnheiten  sagt:
Nach  dem  Buche  der  hundert  Häuser  sagt  man:  Kungschü-puan
 2  sah  über  dem  Wasser  eine  Seeschnecke.  Er  sagte
1  Sse-hoang  war  ein  Diener  des  gelben  Kaisers.
2  Kung-schii-puan,  auch  Lu-puan  genannt,  ist  bei  den  Kunstfertigkeiten
(S.  152  und  158)  vorgekommen.
            
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