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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

Kunstfertigkeiten  und  Künste  der  alten  Chinesen.

1G9

Das  Buch  der  Liang  sagt:
ä  ik  Fö-man  war  von  Gestalt  einfach  schön  und  von

Sitte  gefällig.  Der  Kaiser  stellte  ihn  immer  #  M  W\  Hi -
schö-ye  gleich.  Er  hiess  Lö-tan-wei'),  einen  Menschen  von  U,
das  Bild  Schö-ye’s  malen  und  schenkte  es  Jenem.

Der  zur  Nachfolge  bestimmte  Sohn  m  m  Tschaoming

  liebte  die  vorzüglichen  Männer.  ~^T  ^  Ngai-wen
erschienen  in  Gemeinschaft
mit  Yin-yün  aus  der  Provinz  Tscliin,  #  m  Lö-tschui
aus  der  Provinz  U?  3E  Wang-kiün  aus  Lang-ye

Tao-hiä  aus  Peng-tsching  nebst  Anderen  und  wurden  als  Gäste
behandelt.  Der  Nachfolger  errichtete  eine  Halle.  Er  hiess  einen
Maler  zuerst  das  Bild  Hiao-tschö’s  malen.
Das  Buch  der  späteren  Wei  sagt:
Lieu-tse-nie 2 )  liess  in  den  Ahnentempeln  die  Bildnisse
seiner  Vorfahren  malen.  Er  trat  in  den  Ahnentempel  seines
Urgrossvaters  Yö,  zeigte  auf  das  Bild  mit  dem  Finger  und
sprach:  Dieser  ist  sehr  mit  Ruhm  bedeckt  und  thätkräftig.
Er  hat  mehrere  Himmelssöhne  gefangen  genommen.  —  Hierauf
trat  er  in  den  Ahnentempel  seines  Grossvaters  I-lung,  zeigte
auf  das  Bild  mit  dem  Finger  und  sprach:  Dieser  ist  nicht
-übel.  —  Hierauf  trat  er  in  den  Ahnentempel  seines  Vaters
Siün  und  sprach:  Dieser  liebte  sehr  das  Vergnügen.  •—  Auf
seine  Umgebung  zurückblickend,  sprach  er:  Dieser  hatte  grosse
Pusteln  auf  der  Nase.  —  Er  befahl  dem  Maler,  die  Nase  Siiin’s
auf  dem  Bilde  mit  Pusteln  zu  versehen.
Das  Buch  der  nördlichen  Tsi  sagt:

Hiao-heng,  König  von  Kuang-ling,  liess  in  dem

Gerichtssaale  grasgrüne  Falken  malen.  Wer  sie  sah,  hielt  sie
für  echte.

Wei-scheu  führte  den  Jünglingsnamen

Pe-khi  und  stammte  aus  Khiö-yang  in  Khiü-lö.  Er  war  zugleich

1  Lö-tan-wei  ist  gleich  oben  (S.  168)  vorgekommen.
2  Lieu-tse-nie  ist  Fei-ti  (der  abgesetzte  Kaiser),  der  vierte  Kaiser  aus  dem
Hause  Sung.
            
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