Kunstfertigkeiten und Künste der alten Chinesen.
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Das Buch der Liang sagt:
ä ik Fö-man war von Gestalt einfach schön und von
Sitte gefällig. Der Kaiser stellte ihn immer # M W\ Hi -
schö-ye gleich. Er hiess Lö-tan-wei'), einen Menschen von U,
das Bild Schö-ye’s malen und schenkte es Jenem.
Der zur Nachfolge bestimmte Sohn m m Tschaoming
liebte die vorzüglichen Männer. ~^T ^ Ngai-wen
erschienen in Gemeinschaft
mit Yin-yün aus der Provinz Tscliin, # m Lö-tschui
aus der Provinz U? 3E Wang-kiün aus Lang-ye
Tao-hiä aus Peng-tsching nebst Anderen und wurden als Gäste
behandelt. Der Nachfolger errichtete eine Halle. Er hiess einen
Maler zuerst das Bild Hiao-tschö’s malen.
Das Buch der späteren Wei sagt:
Lieu-tse-nie 2 ) liess in den Ahnentempeln die Bildnisse
seiner Vorfahren malen. Er trat in den Ahnentempel seines
Urgrossvaters Yö, zeigte auf das Bild mit dem Finger und
sprach: Dieser ist sehr mit Ruhm bedeckt und thätkräftig.
Er hat mehrere Himmelssöhne gefangen genommen. — Hierauf
trat er in den Ahnentempel seines Grossvaters I-lung, zeigte
auf das Bild mit dem Finger und sprach: Dieser ist nicht
-übel. — Hierauf trat er in den Ahnentempel seines Vaters
Siün und sprach: Dieser liebte sehr das Vergnügen. •— Auf
seine Umgebung zurückblickend, sprach er: Dieser hatte grosse
Pusteln auf der Nase. — Er befahl dem Maler, die Nase Siiin’s
auf dem Bilde mit Pusteln zu versehen.
Das Buch der nördlichen Tsi sagt:
Hiao-heng, König von Kuang-ling, liess in dem
Gerichtssaale grasgrüne Falken malen. Wer sie sah, hielt sie
für echte.
Wei-scheu führte den Jünglingsnamen
Pe-khi und stammte aus Khiö-yang in Khiü-lö. Er war zugleich
1 Lö-tan-wei ist gleich oben (S. 168) vorgekommen.
2 Lieu-tse-nie ist Fei-ti (der abgesetzte Kaiser), der vierte Kaiser aus dem
Hause Sung.