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P f i z in a i e r.
Die göttlichen Triebwerke, die verborgenen Thore, die
krummen Schwerter ohne Spur sind das Wundervollste der
Kunstfertigkeiten des Menschen. Aber in einem eingerichteten
Zeitalter hält man diese Kunstfertigkeit für eine Beschäftigung
des Volkes.
Wenn der Handwerker unten das Pech auf legt und darüber
den Mennig, so kann er dieses thun. Wenn er unten den
Mennig auflegt und darüber das Pech, so darf er dieses nicht
thun. Bei den zehntausend Angelegenheiten geht man hiervon aus.
Zirkel, Winkelmaass, Haken und Schnur sind Werkzeuge
der Kunstfertigkeit. Sie sind es aber nicht, wodurch die Kunstfertigkeit
hervorgebracht wird.
Die Sachen des göttlichen Lichtes können durch Kenntnisse
und Kunstfertigkeit nicht verrichtet werden. Sie können
durch die Kraft der Sehnen nicht zu Stande gebracht werden.
Was Himmel und Erde umschliessen, was das Yin und Yang
in sich birgt, was Kegen und Thau befeuchten, bringt zehntausend
Verschiedenheiten hervor. Der Eisvogel, Schildkrötenschuppen,
Rubin, Lasur, Edelstein, Perlen sind von Streifen
bunt, hellglänzend, feuchtglänzend oder feucht. Man berührt
sie, aber spielt nicht mit ihnen. Sie werden alt, aber verändern
sich nicht. Hi-tschung 1 kann sie nicht darlegen.
m. # Lu-puan 2 kann sie nicht verfertigen. Dieses nennt
man grosse Kunstfertigkeit.
Der äusserst Kunstfertige braucht kein Schwert. 3
Ein grosser Zimmermann kann nicht behauen. 4
1 Hi-tschung bekleidete zu den Zeiten der Hia die Stelle eines ,Richtigen
des Wagens 1 .
2 Der oben (S. 152) vorgekommen'e Lu-puan, genannt Kung-scliü-tse. Der
Name Puan wird liier durch ein anderes Schriftzeichen ausgedrückt.
3 Die Kunstfertigkeit liegt in der Seele und nicht in der Hand. Deswegen
braucht sie kein Schwert.
4 Die Erklärung dieses Satzes findet sich in dem Folgenden.