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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

ruhigte,  erlangte  er  zum  ersten  Male  diesen  Wagen.  Derselbe
war  durch  die  westlichen  Fremdländer  hergerichtet  und  besass
kein  grosses  Uebermass  von  Geistigkeit.  Er  wendete  sich  zwar
nach  Süden,  liess  aber  oft  das  Richtige  nicht  erkennen.  Wenn
man  sich  in  Krümmungen  augenblicklich  sammelte,  musste
man  ihn  noch  immer  durch  Menschenkraft  zurecht  bringen.
£  II  Tsu-tschung-tsehi,  ein  Mensch  von  Fan-yang,  besass
grosse  Kunstfertigkeit  und  Tiefsinn.  Er  sagte  immer,  dass  man
den  Wagen  nochmals  zusammenfügen  und  verfertigen  solle.  Zu
den  Zeiten  des  Kaisers  Schiin,  gegen  das  Ende  des  Zeitraumes
Sching-ming  (477  bis  479  n.  Chr.)  wurde  der  König  von  Tsi
Reichsgehilfe  und  befahl  Tschung-tschi,  diesen  Wagen  zu  verfertigen. ­
  Die  Herstellung  desselben  war  sehr  geistvoll.  Bei
hundert  Krümmen  und  tausend  Umkehrungen  hatte  er  sich
noch  niemals  verrückt  oder  verändert.
Das  Buch  der  nördlichen  Tsi  sagt:
£  ßj  Kao-lung-tschi  war  von  Sinn  kleinlich  und
kunstfertig.  Selbst  in  Bezug  auf  fürstliche  Häuser,  die  Weise
der  Flügelfedern,  die  hundert  Spiele  und  die  Kleidertracht  gab
es  um  die  Zeit  Veränderungen,  und  man  richtete  sich  nicht
nach  den  alten  Mustern.  In  den  Erörterungen  der  damaligen
Zeit  gab  man  ihm  Unrecht.
Die  Ueberlieferungen  von  Männern  der  Schrift  sagen:
Tschang-heng 1  verfertigte  einst  einen  hölzernen  Vogel.
Er  setzte  ihm  Flügel  an  und  versah  ihn  in  dem  Bauche  mit
einem  Triebwerk,  in  Folge  dessen  der  Vogel  mehrere  Weglängen ­
  weit  fliegen  konnte.
Die  Verzeichnisse  des  späteren  Tschao  sagen:
$jf  (4j[)  Ping-fu  stammte  aus  Lö-ling.  Er  liebte  das
Lernen  und  besass  viele  Gaben  und  Sinn  für  die  schönen
Künste.  Seine  Kunstfertigkeit,  sein  Tiefsinn,  seine  Triebwerke ­
  und  sein  Verstand  waren  wundervoller  als  das,  was  in
der  damaligen  Zeit  vorkam.  Die  Paläste,  Vorhallen,  Erdstufen ­
  und  Söller  des  Reiches  Siang  waren  sämmtlich  durch
Fu  erbaut  worden.
Die  besonderen  Ueberlieferungen  von  Ma-kiün  sagen:
$£)  Ma-kiün  führte  den  .Jünglingsnamen

'■  Tschang-heng  ist  oben  (S.  148)  vorgekommen.
            
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